Zé Roberto, 51, brasilianischer Ex-Fußballer, war nicht immer ein Musterprofi. Der Mittelfeldspieler, der in der Bundesliga für Bayer Leverkusen, Bayern München und den Hamburger SV spielte, sprach mit der Zeitung O Globo über sein Intermezzo bei Real Madrid im Jahr 1997, wo er sich nicht durchsetzen konnte. Als Gründe für sein Scheitern nannte er: „Ich war jung, frisch verheiratet und hatte mir eine Playstation gekauft.“ Dann präzisierte der Ex-Sportler: „Frisch verheiratet war ich wie ein Hahn: Ich hatte den ganzen Tag Sex und spielte nachts Videospiele.“ Er habe unbedingt das Spiel „Crash Bandicoot“ durchspielen wollen. Dabei habe ihn der Hunger übermannt und er habe „eine Menge Kekse“ gegessen. Er habe zugenommen, seine Leistungsfähigkeit verloren und sei mit dunklen Augenringen zum Training erschienen. Nach nur 15 Spielen wurde er an Flamengo Rio de Janeiro verliehen.

Nicole Kidman, 58, Schauspielerin, hat eine Falafel-Aversion, zumindest am Set. Im Podcast „Las Culturistas“ sprach die Oscar-Preisträgerin über ihre Toleranzgrenzen beim Dreh von Kussszenen. „Ich ertrage Mundgeruch nicht“, sagte sie. „Das ist für mich ein absolutes No-Go.“ Einmal habe sie ihren Co-Star in der Serie „Big Little Lies“, Alexander Skarsgård, dabei ertappt, wie er ein Falafel-Sandwich gegessen habe. „Ich sagte: Nein, nein, nein, Alex. Ich soll doch auf dich stehen und dich küssen – leg das Falafel-Sandwich sofort weg, der Mundgeruch turnt mich ab.“ Sie habe Skarsgård den Tipp gegeben, in gewissen Momenten grundsätzlich vom Falafel-Genuss abzusehen: „Nicht bevor du küsst, nicht bevor du Liebe machst.“ Sie sei sich sicher, „dass er nie wieder Falafel gegessen hat“.
Suat Topçu, türkischer Pferdebesitzer, hat Ärger, weil eines seiner ehemaligen Tiere in einem Eintopf gelandet ist. In einer Suppenküche in der Stadt Mersin fand ein Gast einen Fremdkörper in seinem Essen, wie unter anderem die Zeitung Milliyet berichtete. Dieser entpuppte sich als Mikrochip eines einstigen Rennpferdes. Die Vollblutstute „Smart Latch“, die dem Geschäftsmann Topçu gehörte, hatte im Oktober 2025 nach einer Beinverletzung ihre Karriere beendet. Der ehemalige Besitzer sagte, er habe die Stute einem Reitverein schenken wollen und eine Spedition beauftragt, sie dorthin zu bringen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Tier stattdessen zum Schlachter gebracht wurde. Das Fleisch sei anschließend fälschlich als Rind etikettiert und an ein Unternehmen verkauft worden, das die Suppenküche beliefert. Er sei „am Boden zerstört“, sagte Topçu. Die Behörden verhängten gegen ihn eine Geldstrafe von umgerechnet gut 2600 Euro, weil er die Schenkung des Pferdes nicht ordnungsgemäß gemeldet hatte.

Leo XIV., 70, Papst, lässt sich bei seinem Umzug in seine neue Wohnung nicht nur vom Heiligen Geist leiten, sondern auch vom Sportsgeist. Wie der Vatikan mitteilte, bezog das katholische Kirchenoberhaupt am Wochenende die renovierte Dienstwohnung im Apostolischen Palast. Die Räumlichkeiten hoch über dem Petersplatz hatten seit 2013 leer gestanden, weil Leos Vorgänger Franziskus das vatikanische Gästehaus Santa Marta als Wohnort bevorzugte. Die eigentliche Papstwohnung befand sich laut einem Bericht der Zeitung Il Messaggero in einem heruntergekommenen Zustand, die Rede ist von Schimmel, Wasserschäden und einem undichten Dach. Nun seien unter anderem die veralteten Wasser- und Elektroleitungen ausgetauscht worden. Auf Wunsch von Papst Leo wurde auch ein Raum mit Fitnessgeräten eingerichtet.

Detlef D! Soost, 55, Tanzcoach, hat seine Schlaganfälle nicht bemerkt. Der Bild-Zeitung erzählte er, er habe bei einer Rom-Reise im Jahr 2024 einen Kellner übersehen, der auf ihn zugelaufen sei. Zurück in Berlin habe er eine Augenuntersuchung und ein MRT machen lassen. „Es wurde festgestellt, dass ich im Bereich des Gehirns, welcher fürs Sehen zuständig ist, einen normalen und drei kleine Schlaganfälle innerhalb kürzester Zeit hatte.“ Soost sagte, auch sein Vater habe Schlaganfälle und Herzprobleme gehabt und sei mit 62 Jahren gestorben. „Das wird bei mir nicht passieren. Ich werde 100 Jahre alt.“ Er nehme jetzt mehr Rücksicht auf seinen Körper als früher. „Mein Motto war: Ramba Zamba. Ich bin eine Maschine, kann alles.“ Heute sage er: „Du darfst Vollgas geben in dem Moment, wo es drauf ankommt. Du darfst dich aber auch mal wieder aufladen.“
