ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen: Der perfekte Sündenbock?

Wie die Patzer des ZDF-Journalisten Elmar Theveßen zur Steilvorlage für Donald Trump wurden



299
Kommentare

ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen: Elmar Theveßen, hier bei einem Auftritt bei "Markus Lanz"
Elmar Theveßen, hier bei einem Auftritt bei „Markus Lanz“
© Teutopress/​Ullstein

Elmar Theveßen ist Korrespondent des ZDF in den USA, er hat
sich in seinen früheren Positionen einen Ruf als abwägender, vorsichtiger
Berichterstatter erworben. Zudem ist er einer der besten Terror-Experten, die das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat. Jetzt ist er aber wegen Fehltritten in
den Fokus der MAGA-Bewegung und des Umfelds von US-Präsident Donald Trump
geraten. In der ZDF-Talkshow von Markus
Lanz
und in einem ZDF-Podcast
ordnete er den Mord am Aktivisten, Podcaster und Autor Charlie Kirk so ein: „Er
hat Dinge gesagt wie, dass Homosexuelle gesteinigt werden müssen.“ (Was in dieser
Verkürzung nicht
stimmt
.) Zudem hat sich Theveßen im Podcast
zu einer beleidigenden Überspitzung hinreißen lassen, als er über den
stellvertretenden Stabschef des Weißen Hauses, Stephen Miller, sagte, er käme ein
Stück weit „aus der Ideologie des Dritten Reiches“.