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Die europäische Healthcare-Sparte von Yusen Logistics Global Management Co., Ltd. unter der Leitung von CEO Hiroki Harada setzt auf digitale Transformation: Mit NIC-Place implementiert das Unternehmen eine globale Carrier-Visibility-Lösung von FourKites®, einem führenden Anbieter für KI-gestützte Supply-Chain-Technologien.
Ziel ist es, die Transparenz im Straßentransport deutlich zu erhöhen, Subunternehmer europaweit sicher anzubinden und sämtliche Logistikprozesse auf einer zentralen Plattform zu bündeln.
Seit der Einführung von NIC-Place kann Yusen Logistics temperaturkontrollierte Fahrzeuge in Echtzeit überwachen. Das System liefert präzise Ankunftsprognosen (ETA), informiert automatisiert über Verspätungen und ermöglicht eine lückenlose Temperaturüberwachung inklusive Warnmeldungen bei Abweichungen.
Gerade im sensiblen Pharma-Umfeld ist diese Funktion entscheidend: Die europäische Healthcare-Division transportiert Produkte führender Pharmaunternehmen, die entlang der gesamten Lieferkette eine strenge Temperaturführung verlangen.
Frank Gosnell, Head of CI & Digitalisation, Healthcare bei Yusen Logistics (UK), erklärt:
„Fehler in der Temperaturüberwachung können nicht nur wirtschaftliche Schäden verursachen, sondern auch Menschen gefährden. Früher mussten wir Temperaturdaten manuell von Spediteuren erfassen – oft erst nach Abschluss des Transports. Heute bieten wir unseren Kunden jederzeit eine präzise Echtzeit-Transparenz, unabhängig vom Standort der Flotte.“
Zuvor nutzte Yusen Logistics eine interne, technisch überholte Tracking-Lösung, die weder Temperaturberichte bereitstellte noch strukturierte Datensätze lieferte. Mit NIC-Place steht nun eine Plattform zur Verfügung, die sich nahtlos in die Systeme von Spediteuren und in die eigene IT-Landschaft integrieren lässt.
Das Ergebnis: ein ganzheitlicher Echtzeit-Überblick über sämtliche Assets im europäischen Netzwerk.
Individuell konfigurierbare Alarme – etwa bei Temperaturabweichungen oder Türöffnungen – helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, Verzögerungen zu vermeiden und regulatorische Anforderungen zuverlässig einzuhalten.
Auch die Anbindung der Transportunternehmen verlief reibungslos. Laut Gosnell sei das Onboarding der Carrier „einfach und schnell“ gewesen – sowohl für Yusen als auch für die Partner.
Kevin Kruekis, Geschäftsführer von NIC-Place, betont den messbaren Fortschritt:
Vor der Implementierung wurden rund 70 Prozent der Sendungen nachverfolgt. Inzwischen liegt die Tracking-Quote bei nahezu 100 Prozent.
Die Kombination aus Echtzeitdaten, KI-gestützten Analysen und automatisierten Warnmeldungen habe die Servicequalität deutlich verbessert und die operative Steuerung optimiert.
Mit Blick nach vorn plant Yusen Logistics, weitere KI-Anwendungen einzusetzen. Dazu zählen automatisierte Workflows sowie datenbasierte Prognosemodelle, die potenzielle Störungen in der Lieferkette frühzeitig erkennen und automatisch Gegenmaßnahmen einleiten können.
Damit treibt das Unternehmen die digitale Transformation seiner Healthcare-Logistik konsequent weiter voran – mit klarem Fokus auf Transparenz, Compliance und Patientensicherheit.
