Wladyslaw Heraskewytsch: „Diese Menschen verraten? Niemals!“

DIE ZEIT: Herr Heraskewytsch, wie geht es Ihnen? Sie sind gestern in Kyjiw angekommen.

Wladyslaw Heraskewytsch: Ich war das letzte Mal im August dort. Während der Saison schaffe ich es nicht in die Ukraine. Mit meiner Freundin habe ich auch eine Wohnung in Berchtesgaden. In Kyjiw habe ich kein warmes Wasser, in vielen anderen Häusern gibt es keinen Strom. Es schneit, das macht es auch noch schwer, von A nach B zu kommen.

ZEIT: Sie wurden vom olympischen Skeletonwettbewerb ausgeschlossen, weil Sie die Bilder von 22 getöteten ukrainischen Sportlerinnen und Sportlern auf Ihrem Helm trugen. Haben Sie trotzdem das Gefühl, etwas gewonnen zu haben?