Wirtschaftskrise: Mercedes-Benz verkauft erneut weniger Autos, vor allem in China

In China ist der Absatz von Mercedes-Benz um fast ein Drittel eingebrochen. In Europa und den USA verkaufte der Konzern im ersten Quartal dagegen mehr Autos.


Mercedes-Benz Autos Verkaufszahlen
Das Mercedes-Zentrum in Berlin: Der Absatz in Europa und den USA ist gut.
© Ralf Hirschberger/​AFP/​Getty Images

Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz hat im ersten Quartal wegen zurückgehender Absatzzahlen in China erneut weniger Fahrzeuge verkauft. Zwischen Januar und März verkaufte Mercedes-Benz 499.700 Pkw und Vans, das entspricht nach Angaben des Konzerns einem Rückgang von insgesamt sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der Van-Absatz ging um drei Prozent zurück, im ersten Quartal verkaufte Mercedes 80.300 Fahrzeuge. Mit 419.400 verkauften Fahrzeugen ging der Pkw-Absatz allein um sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück. Grund ist vor allem der schlechte Absatz in China. Hier verkaufte Mercedes-Benz 27 Prozent weniger Pkws als im Vorjahreszeitraum. Ohne China stieg der Pkw-Absatz nach Angaben des Konzerns tatsächlich um fünf
Prozent – wegen teils deutlichem Anstieg der Verkaufszahlen in Europa und
den USA.

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