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Der Intralogistikspezialist Still verfolgt seit vielen Jahren einen Ansatz, der junge Menschen mit ihren unterschiedlichen Hintergründen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt der Ausbildung stellt. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg wurde mehrfach für seine Ausbildungsqualität ausgezeichnet und zeigt, wie vielseitig technische und logistische Berufsbilder heute gestaltet werden können.
Die Lebensläufe der aktuellen und ehemaligen Auszubildenden reichen von jungen Eltern über Absolventinnen in traditionell männlich dominierten Berufen bis hin zu Berufseinsteigern, die in Krisenzeiten beginnen. Ausbildungsleiter Jan Wehlen betont: „Wir legen viel Wert darauf, dass wir für alle unsere jungen Mitarbeitenden den für sie passenden Weg finden. Nur so können wir auch unsere sehr hohe Übernahmequote von über 90 Prozent realisieren.“
Besonders sichtbar wird dies in der steigenden Zahl junger Frauen, die technische Ausbildungsberufe ergreifen. Frühe Praktika, praxisnahe Einblicke und spezielle Orientierungstage speziell für Mädchen tragen neben einer ermutigenden Unternehmenskultur dazu bei, alte Rollenklischees aufzubrechen, teilt das Unternehmen mit.
Ein Beispiel für die Flexibilität des Unternehmens ist die 23-jährige Industriemechanikerin Katrin. Während ihrer Ausbildung wurde sie schwanger – ein Einschnitt, der ihren weiteren Berufsweg zunächst infrage stellte. „Zuerst dachte ich, das war es jetzt mit meiner Ausbildung“, berichtet sie.
Still reagierte jedoch mit individuellen Lösungen:
Auch das könne sie gemeinsam mit Still umsetzen, ist sie sicher.
Diese Form der Unterstützung bestätigt auch Ausbildungsmeister Andreas Gschwill: „Bei Still legen wir einen starken Fokus auf die individuelle Entwicklung der Auszubildenden, die bei uns lernen und arbeiten.“ Teilzeitmodelle, Wiedereinstiege und Weiterbildungsmöglichkeiten gehören daher fest zum Ausbildungsverständnis des Unternehmens.
Neben flexiblen Lösungen legt Still Wert auf nachhaltige Entwicklungspfade: Das zeigt sich etwa in der Laufbahn von Ole, der 2012 seine Ausbildung zum Industriemechaniker begann. Anstatt zu einem größeren Industriebetrieb zu wechseln, entschied er sich bewusst für das familiäre Umfeld bei Still.
Er bewertet die damalige Entscheidung positiv: „Mit 21 Jahren und frisch aus der Meisterschule wäre es vermutlich wirklich zu früh gewesen.“
Jan Wehlen erklärt hierzu: „Von der Ausbildung an setzen wir auf Nachhaltigkeit und langfristige Perspektiven. Die Entwicklung von jungen Menschen ohne Berufserfahrung zu gestandenen Führungskräften bietet einen besonderen Mehrwert im Job.“
Auch während der Pandemie zeigte sich, wie wichtig Orientierung auf Augenhöhe ist. Dominik, der 2021 seine Mechatroniker-Ausbildung begann, startete unter digitalen Bedingungen in seinen Beruf. Trotz virtueller Prozesse blieb die persönliche Betreuung spürbar. „Alle waren sehr bemüht, trotz allem ein familiäres Umfeld zu schaffen“, berichtet er.
Die Ausbildungsarbeit bei Still zeigt, wie moderne Personalentwicklung in technischen Branchen aussehen kann: vielfältig, flexibel, menschlich und mit echter Verantwortung für den Nachwuchs. Auszubildende organisieren eigenständig Schülermessen, präsentieren das Unternehmen auf Branchenveranstaltungen wie der CEMAT und zeigen damit früh, wie Vertrauen und Verantwortung miteinander verknüpft sind.
