Für Glamour zur Eröffnung der Berlinale sorgte Hollywood: Regisseur-Wunderkind Sean Baker („Anora“) war angereist, um seinen Kurzfilm „Sandiwara“ – mit Oscar-Preisträgerin Michelle Yeoh in der Hauptrolle – vorzustellen. Und um für die 63-Jährige die Laudatio zum Goldenen Ehrenbären für das Lebenswerk zu halten. Baker entpuppte sich dabei als wahrer Fan Yeohs.
Die asiatische Schauspielerin hat mit Ang Lee „Tiger & Dragon“ gemacht, ist bei James Bond aufgetreten und hat der Science-Fiction-Komödie „Everything Everywhere All at Once“ eine Seele gegeben. In ihrer bewegenden Dankesrede beschwor Yeoh ebenfalls die Magie des Kinos („Dreams do not expire“), die die Menschen in Zeiten wie diesen so dringend brauchten wie nie.

Über die Jahre hat die Schauspielerin aus Malaysia nach eigenen Worten gelernt, trotz all ihres Mutes während der Arbeit mehr auf ihren Körper zu hören. Nach einer ernsthaften Verletzung bei einem Dreh für den Film „The Stunt Women“ (1996) habe sie verstanden: Mach‘ was du liebst, aber mach‘ es sicher. Verletzungen bereiteten weder ihr noch dem Publikum eine Freude.
Star-Power auf dem roten Teppich
Yeoh kam in einem perlenbesetzten cremeweißen Korsagenkleid zur Eröffnung der Berlinale. Sie war nicht die einzige, die dem roten Teppich extravaganten Glamour bescherte. Die deutsche Schauspielerin Emilia Schüle erschien in einem zarten weißen Kleid von Dior, dessen trägerloses Oberteil eine übergroße Schleife zierte. Lea van Acken trug zwar ein Strickkleid, gegen das kalte Februarwetter dürfte die Kreation mit Cut-Out-Optik aber nicht geholfen haben. Und die Männer schienen Inspiration bei Bianca Jaggers ikonischem Hochzeits-Outfit gefunden zu haben: wie das Model in den frühen Siebzigerjahren so trugen auch sie ihre Blazer ohne weitere Kleidung darunter.
Nun aber sind Sie an der Reihe: Wie finden Sie die Looks aus Berlin? Und stimmen Sie ab: Wer trug das schönste Outfit? Klicken Sie immer auf das Outfit, das Ihnen besser gefällt – nach einundzwanzig Looks bleibt ein Sieger übrig.
