Manche Menschen, auch solche, die Texte anfertigen, glauben, dass man nicht über Äußerlichkeiten von und bei anderen Menschen reden oder schreiben sollte. „Äußerlichkeiten“ bedeutet alles Mögliche, was man sieht, wenn man hinschaut: Haare und deren Farbe, ob jemand dick oder dürr ist, was er oder sie anzieht, ob er sein Gesicht braunorange schminken lässt oder ob sie die berühmten Botox-Schlauchlippen trägt. Ich glaube dagegen, dass Äußerlichkeiten, zumal solche, die der oder die Beschriebene beeinflussen kann, durchaus zu einem Porträt oder einem Kommentar gehören.
