

Ein Aufenthalt im Ausland, so Hinz, stärke Anpassungsfähigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität. „Das reizt viele Studierende, um wichtige Grundlagen für ihre Karriere zu legen.“ Auslandserfahrung allein, davon ist Hinz überzeugt, bringe die Karriere nicht voran. Es komme auf die Qualität an: „Wer internationale Teams leitet, vor Ort Projekte betreut, Transformationen organisiert, Führung übernimmt, wächst persönlich daran und macht sich für Arbeitgeber interessant.“ Das sollten Unternehmen anerkennen: Wer junge Talente nicht an die Konkurrenz im Ausland verlieren will, gerade angesichts des demografischen Wandels, dem rät Kilian Hampel, „die Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt zu stärken und einen besonderen Fokus auf den Wissenstransfer zu legen.“
