Warum Deutschland diesmal besser gegen eine Energiekrise wie 2022 gerüstet ist

Ökonom Wieland hofft darauf, dass die Bundesregierung auf teure Stabilisierungsmaßnahmen verzichtet. Aus volkswirtschaftlicher Perspektive sei es wichtig, die hohen Preise wirken zu lassen, damit die Menschen tatsächlich weniger Auto fahren und fliegen. So reduziert sich die Nachfrage. Dazu kommt: „Je weniger der Staat die Nachfrage stützt, desto kleiner fallen die Zweitrundeneffekte aus“, erklärt Wieland. Denn wenn Unternehmen wissen, dass der Staat den Preisschock abfedert, können sie ihrerseits Preiserhöhungen besser durchsetzen.