Drei Tage noch bis zum Spitzenspiel der Bundesliga am Sonntagabend in München, Tabellenführer FC Bayern wird auf den Tabellendritten Hoffenheim treffen. Andreas Schicker, Geschäftsführer und Sportchef der TSG 1899, sitzt auf der Geschäftsstelle in Zuzenhausen und lächelt. Er freue sich „auf ein wunderschönes Spiel“, sagt er. Das ist allerdings nur der zweite Teil des Satzes, und das Lächeln ist auch eher eine freundliche Geste als fröhlich. Im ersten Teil seiner Aussage hatte Schicker erklärt, was er zu tun gedenkt, um den TSG-Profis mitten im nächsten Hauskrach die beste Vorbereitung auf die Partie zu ermöglichen: „Ich versuche dieses Thema, was ja definitiv da ist, so gut es geht auszublenden und aus dem Sport herauszuhalten.“
