Immer wieder greift der Iran auch Dubai an. Dabei will sich das Emirat als Stabilitätsanker in der Region etablieren. Ohne Sicherheit implodiert dessen Geschäftsmodell.
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Zwei
Drohnen aus dem Iran treffen den Internationalen Flughafen von Dubai. Die
Hotels Burdsch al-Arab und Fairmont The Palm werden beschädigt. Über dem Strand
von Dubai schießt ein Kampfjet eine iranische Drohne ab. Das ist nur ein
winziger Auszug aus den Nachrichten, die in diesen Tagen aus den Emiraten
kommen.
Das
scheint die Mitarbeiter des deutschen Mittelständlers Krohne, ein Unternehmens, das auf Messtechnik spezialisiert ist und das seit 20 Jahren auch einen Sitz in Dubai hat, jedoch wenig zu bewegen.
„Wir sprechen derzeit persönlich mit jedem einzelnen unserer Mitarbeiter“, sagt der Chef der
Nahostsparte, Jay Gadhavi. „Bisher beobachten wir keine größere Panik.“ Die rund 60
Mitarbeitenden würden ihr Tagesgeschäft weiterführen und versuchen, mit dem
neuen Risiko umzugehen.
