Die jüngsten US-Jobdaten sind positiv: Allein im Januar wurden 130.000 Menschen neu eingestellt. Die Jobs entstehen aber nicht da, wo der Präsident sie versprochen hat.
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Für Präsident Trump ist die Sache klar: Die jüngsten Zahlen vom Arbeitsmarkt belegen, dass die US-Wirtschaft unter seiner Regierung auf dem richtigen Weg ist. Der „alle Erwartungen übertreffende Arbeitsmarktbericht beweist, dass sich die Wirtschaftsagenda von Präsident Trump weiterhin bewährt“, hieß es auf der Webseite des Weißen Hauses, nachdem das Arbeitsministerium den aktuellen Arbeitsmarktbericht herausgegeben hatte.
Tatsächlich haben US-Unternehmen im Januar 130.000 neue Stellen geschaffen. Das war eine Überraschung, denn Ökonomen und Wall-Street-Analysten hatten nur mit halb so vielen neuen Jobs gerechnet. Die Arbeitslosenquote fiel auf 4,3 Prozent, es war der zweite monatliche Rückgang in Folge. Auch wenn die Methode der Erhebung unterschiedlich ist: In Deutschland stieg die Arbeitslosenquote im selben Zeitraum auf 6,6 Prozent.
