Uefa Champions League 2025: Termine, Favoriten, Live-TV

Stand: 16.09.2025 08:56 Uhr

Die Champions League startet in eine neue Saison. Neuerungen gibt es beim Modus und bei der Anstoßzeit des Endspiels. Außerdem sind vier Debütanten dabei. Aus Deutschland sind vier Teams dabei.

Welche Bundesligisten sind in der Champions League am Start?

Insgesamt 36 Teams dürfen auf den Henkelpott hoffen. Aus deutscher Sicht macht Borussia Dortmund am Dienstag (21.00 Uhr) bei Juventus Turin den Auftakt. Am Mittwoch (21.00 Uhr) legt der FC Bayern gegen Klub-Weltmeister FC Chelsea los. Bayer Leverkusen (beim FC Kopenhagen) sowie Eintracht Frankfurt (gegen Galatasaray Istanbul) starten am Donnerstag.

Wo gibt es die Champions League im TV?

Die Sportschau berichtet von jedem Spiel mit deutscher Beteiligung ohne Unterbrechungen live per Audiostream – einzeln und in der Konferenz.

Der zentrale TV-Rechteinhaber in Deutschland ist „DAZN“. Der Bezahl-Streamingdienst überträgt – mit Ausnahme von jeweils einem Dienstagsspiel pro Woche – alle Partien und bietet zudem Konferenzen an. „Prime Video“ hat an jedem Dienstag das Wahlrecht für eine Partie – ebenfalls kostenpflichtig. Das ZDF fasst jeweils am Mittwochabend die Spiele zusammen und zeigt das Finale live.

Gegen wen müssen die deutschen Teams noch ran?

Die Gegner haben es in sich. Meister Bayern München muss nicht nur gegen Chelsea, sondern unter anderem auch noch gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain und den FC Arsenal ran.

Auch für Borussia Dortmund stehen große Fußballabende auf dem Plan: Nach dem Auftakt gegen Juventus sind Inter Mailand, Manchester City und  Tottenham Hotspur unter den Gegnern.

Eintracht Frankfurt empfängt die Premier-League-Klubs FC Liverpool und Tottenham und muss zudem zu Atlético Madrid, zur SSC Neapel und zum FC Barcelona.

Bayer Leverkusen bekommt es unter anderem mit Paris Saint-Germain und Manchester City zu tun.

Wie ist der Modus und was ist neu?

Die Spielzeit 2025/2026 ist die zweite Saison mit dem neuen Modus. Es gibt eine Ligaphase mit 36 Teams. Jede Mannschaft bestreitet acht Spiele gegen acht verschiedene Gegner: vier zu Hause, vier auswärts. Die besten acht Vereine qualifizieren sich direkt fürs Achtelfinale. Die Klubs auf den Plätzen 9 bis 24 spielen in einer Zwischenrunde ums Weiterkommen. Für die Mannschaften auf den Rängen 25 bis 36 ist die internationale Saison beendet.

Das grundsätzliche Format bleibt gleich, eine Änderung in den Details gibt es aber. Im Debütjahr wurde dem in der Ligaphase besseren Team in der Zwischenrunde und im Achtelfinale Heimrecht für das Rückspiel zugesichert – für die weiteren Runden war dies offen. 

Nun haben die besten vier der Tabelle im Viertelfinale sicher das Rückspiel im eigenen Stadion. Für das Halbfinale gilt dies für die besten beiden Teams. Voraussetzung ist, dass die Teams es so weit schaffen.

Wer sind die Favoriten in der Champions League?

Paris hat mit dem Königsklassen-Titel und dem furiosen 5:0 im Finale gegen Inter Mailand ein Zeichen gesetzt – daran konnte auch die Schlappe im Finale der Klub-WM gegen Chelsea nichts ändern. Ganz heißer Titelkandidat ist auch der FC Liverpool, der sich im Sommer zum Beispiel mit Florian Wirtz und Hugo Ekitiké verstärkt hat.

Auch Real Madrid um die Superstars Kylian Mbappé, Vinicius Jr. und Jude Bellingham ist einer der großen Anwärter auf den Henkelpott. Hinter den Topfavoriten zählen auch Barcelona, Manchester City, der FC Bayern, Chelsea und der FC Arsenal zu den Titelkandidaten.

Welche Teams sind neu dabei?

Kairat Almaty (Kasachstan), Union Saint-Gilloise (Belgien), Bodö/Glimt (Norwegen) und der FC Paphos (Zypern) haben sich erstmals für die Champions League qualifiziert.

Almaty bricht dabei zahlreiche Rekorde. Kairat ist der mit Abstand östlichste Teilnehmer in der Geschichte der Königsklasse, nur 300 Kilometer trennen das Zentralstadion von Almaty von der Grenze zu China. Für ihr Auftaktspiel bei Sporting Lissabon müssen die Kasachen 6.908 Kilometer reisen – nie war die Distanz zwischen zwei Teams, die in der Königsklasse aufeinander treffen, größer.

Wo steigt das Finale – und was ist besonders?

Das Endspiel steigt am 30. Mai und damit weniger als zwei Wochen vor dem Start der WM in Nordamerika. Finalort ist die Puskas-Arena in Budapest. Anstoß ist anders als gewohnt nicht um 21.00 Uhr, sondern um 18.00 Uhr. Damit will die UEFA nach eigenen Angaben sowohl den Zuschauern im Stadion als auch vor den TV-Geräten ein „besseres Fanerlebnis“ ermöglichen.

Wie viel Geld gibt es für die teilnehmenden Klubs?

Allein für den Start in der Ligaphase bekommt jeder Verein eine Prämie von 18,62 Millionen Euro. Doch das ist nur der Anfang. Für jeden Sieg in der Ligaphase erhalten die Klubs 2,1 Millionen Euro, für jedes Remis immerhin 700.000 Euro. Und dann gibt es auch noch Geld für die Platzierung in der Abschlusstabelle der Ligaphase. 

Die Mannschaft auf Platz eins erhält die höchste Prämie, das Schlusslicht die kleinste Summe. Hinzu kommen Ranglistenboni für die besten acht Teams mit jeweils zwei Millionen Euro und für die Vereine auf den Rängen 9 bis 16 mit jeweils einer Million Euro. Mit den Prämien geht es in der K.o.-Phase weiter.

2,467 Milliarden Euro schüttet die UEFA insgesamt an die Teilnehmer aus. Für den Sieger sind im Maximalfall über 110 Millionen Euro nur durch UEFA-Prämien möglich. Hinzu kommen Zuschauereinnahmen und die Einnahmen aus dem Marktpool.