Türkisches Elektroauto: Der Präsident präsentiert als Gastgeschenk: ein E-Auto

So viel vorweg: Es wird an dieser Stelle auch noch um Politik gehen. Obwohl es nicht immer einfach war, darüber ins Gespräch zu kommen. Es ist aber auch nicht verkehrt, wenn ein Text über ein türkisches E-Auto, das auf den deutschen Markt kommt, zunächst mit einer Probefahrt beginnt.

München, Leopoldstraße. Morgens um elf kommt er angerollt, dunkelblau und klobig, ein kompakter SUV, sein Name: Togg T10X. Bilgehan Çalışkan parkt den Wagen vor der Commerzbank, steigt aus, bittet hinters Lenkrad und setzt sich auf den Beifahrersitz. An einem Hebel baumelt eine Gebetskette, aus den Boxen dudelt ein Song von Modern Talking, erklärt der „Side-to-side screen“, auf dem man theoretisch auch sein Bitcoin-Wallet einsehen kann – und der laut Hersteller deshalb so gigantisch geraten ist, weil Berufspendler in Istanbul fünf Tage im Jahr im Stau stehen.