Treffen mit dem Booker-Preisträger David Szalay in Wien – Kultur

Frühling in Wien. Die Sonne scheint, aber es ist kalt. Das Café, das David Szalay vorgeschlagen hat, nicht zuletzt deshalb, weil er genau daneben wohnt, liegt in einer ruhigen Wohngegend und ist an diesem Nachmittag sehr gut besucht. Nur auf der Terrasse sind noch Plätze frei. Szalay entschuldigt sich und ist fünf Minuten später wieder da – mit Sonnenbrille, warmer Jacke, Schal und sogar auch noch einer Wollmütze, die er sich wenig später aufsetzt. In voller Montur auf einem Barhocker an einem hohen Tischchen sitzend, verbreitet er um sich herum einen Hauch von Skiurlaub-Flair.