Die Krise zwischen den USA und Iran spitzt sich zu. Nach den Verhandlungen in Genf zwischen den beiden Seiten mehren sich nun die Hinweise, dass US-Präsident Donald Trump einen Angriff auf Iran vorbereitet. Zwei Flugzeugträger sind in die Region unterwegs, Kampfjets und Tankflugzeuge werden zusammengezogen. Sollte es keinen Deal geben, sagt Trump, dann werde „Schlimmes“ passieren. Dem Regime in Teheran setzte er ein Ultimatum von zehn Tagen, um auf seine Forderungen einzugehen.
Teheran soll das iranische Atomprogramm komplett einstellen und das angereicherte Uran außer Landes schaffen.
Außerdem soll Iran auch sein ballistisches Raketenprogramm beenden und die Unterstützung der Hamas, der Hisbollah und der Huthi aufgeben.
Für das Regime in Teheran sei das kaum hinnehmbar, sagt Raphael Geiger, Iran-Experte der SZ. Er sagt, Irans Regierung könne im Zweifel einen Angriff überstehen. Trump hingegen habe sich in eine Position gebracht, in der ein Angriff möglicherweise unausweichlich scheint.
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Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
Redaktion: Justin Patchett
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
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