Studie zu toxischer Männlichkeit – Wissen

Männer an und für sich sind in manchen Kreisen mittlerweile so schlecht beleumundet, dass sie bereits vor ihrer Geburt enttäuschen. „Gender Disappointment“ lautet der Zeitgeistbegriff für den Umstand, dass Jungen heutzutage mitunter weniger willkommen sind als Mädchen. Unter großem Emo-Bohei beklagen dann Social-Media-Darstellerinnen, wie schlecht es ihnen seit der Nachricht gehe, dass sie einen Jungen statt eines Mädchens erwarten. Die giftige Wirkung der „toxischen Männlichkeit“, scheinen manche zu befürchten, könnte schon im Mutterleib beginnen. Eine Studie aus Neuseeland liefert nun allerdings Ergebnisse, die diese etwas zerstreuen könnten: Wie Psychologen um Deborah Hill Cone im Fachjournal Psychology of Men & Masculinities berichten, zeichnet nur eine kleine Minderheit von Männern ein Persönlichkeitsprofil aus, das den Begriff „toxisch“ verdient.