Spielplan der Handball-EM 2026: Wo läuft heute das Halbfinale Deutschland Kroatien live im TV? – Sport

Seit dem 15. Januar 2026 läuft die Handball-Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen. Nach der Hauptrunde kämpfen Deutschland, Kroatien, Dänemark und Island um den Einzug ins EM-Finale, das am 1. Februar im dänischen Herning stattfindet.

Die deutsche Nationalmannschaft trifft heute um 17.45 Uhr im EM-Halbfinale auf Kroatien. Die ARD überträgt das Spiel live im TV.

In unserem Spielplan zur Handball-EM 2026 finden Sie alle Spiele und Termine. Tabellen und Liveticker zu den Spielen finden Sie zudem in unserem Datencenter.

Das EM-Halbfinale im Überblick

Deutschland bei der Handball-EM 2026

Nach einer 27:30-Niederlage in der Vorrunde gegen Serbien musste die deutsche Mannschaft um den Einzug in die Hauptrunde bangen. Doch nach einer starken Leistung gegen Spanien kam das DHB-Team schließlich als Gruppenerster weiter. In der Hauptrunde gelangen der deutschen Mannschaft zunächst zwei hart umkämpfte Siege gegen Portugal und Norwegen, ehe man sich Weltmeister Dänemark nach einer guten ersten Hälfte geschlagen geben musste. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Frankreich zeigte die Nationalmannschaft eine erstklassige Partie und zog mit einem 38:34-Sieg ins Halbfinale ein.

Kader der deutschen Nationalmannschaft

18 Nationalspieler stehen im Aufgebot für die Handball-EM 2026, angeführt wird die Nationalmannschaft von Kapitän Johannes Golla. Torhüter Andreas Wolff hatte vor EM-Beginn mit 185 die meisten Länderspiele im Kader, gefolgt von Jannik Kohlbacher. Zusammen mit Linksaußen Rune Dahmke sind diese drei Spieler die letzten im DHB-Team, die beim EM-Erfolg 2016 dabei waren. Zudem nominierte Gislason sechs Spieler, die 2023 U21-Weltmeister geworden sind. Der DHB-Kader im Überblick (Stand 19.12.):

  • Tor: David Späth (23 Jahre, Rhein-Neckar Löwen, 44 Länderspiele, 3 Tore), Andreas Wolff (34, THW Kiel, 185, 15)
  • Linksaußen: Rune Dahmke (32, THW Kiel, 94, 137), Lukas Mertens (29, SC Magdeburg, 68, 151)
  • Rückraum links: Marko Grgic (22, SG Flensburg-Handewitt, 29, 88), Tom Kiesler (24, VfL Gummersbach, 2, 0), Julian Köster (25, VfL Gummersbach, 73, 192), Matthes Langhoff (23, Füchse Berlin, 1, 1), Miro Schluroff (25, VfL Gummersbach, 6, 17)
  • Rückraum Mitte: Juri Knorr (25, Aalborg Handbold, 81, 311), Nils Lichtlein (23, Füchse Berlin, 29, 32)
  • Rückraum rechts: Franz Semper (28, SC DHfK Leipzig, 28, 59), Renars Uscins (23, TSV Hannover-Burgdorf, 43, 172)
  • Rechtsaußen: Mathis Häseler (23, VfL Gummersbach, 4, 7), Lukas Zerbe (29, THW Kiel, 45, 98)
  • Kreis: Justus Fischer (22, TSV Hannover-Burgdorf, 32, 40), Johannes Golla (28, SG Flensburg-Handewitt, 106, 370), Jannik Kohlbacher (30, Rhein-Neckar Löwen, 125, 239)
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Tag vor der Abreise ins dänische Silkeborg.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Tag vor der Abreise ins dänische Silkeborg. (Foto: Darius Simka/Darius Simka/dpa)

Spielorte der Handball-EM

Die Handball-EM 2026 findet in Dänemark, Schweden und Norwegen statt. Für Dänemark ist es die zweite Handball-Europameisterschaft, Schweden und Norwegen tragen das Turnier zum dritten Mal aus. Die Spielorte im Überblick:

  • Herning (Dänemark): Jyske Bank Boxen, maximal 15 000 Plätze
  • Malmö (Schweden): Malmö Arena, 13 000 Plätze (bei Handball)
  • Oslo (Norwegen): Unity Arena, 15 000 Plätze (bei Sportveranstaltungen)
  • Kristianstad (Schweden): Kristianstad Arena, 4700 Plätze

Die Handball-EM im TV

ARD und ZDF zeigen die Spiele der deutschen Nationalmannschaft im Wechsel live im TV sowie im Livestream. Zudem übertragen die Öffentlich-Rechtlichen 30 weitere Partien im Livestream auf sportstudio.de und in ihren Mediatheken.

Der Sport-Streamingdienst Dyn hat sich die Rechte für die gesamte EM gesichert, auf der Plattform werden alle Spiele der Europameisterschaft übertragen.

Die Handball-Europameister im Überblick

Schweden ist Rekord-Europameister mit fünf Titeln, gefolgt von Frankreich, die viermal die EM gewinnen konnten. Deutschland liegt hinter Spanien und Dänemark im Medaillenspiegel mit zwei Siegen, zweimal Silber und einmal Bronze auf Platz fünf.

  • 1994: Schweden
  • 1996: Russland
  • 1998: Schweden
  • 2000: Schweden
  • 2002: Schweden
  • 2004: Deutschland
  • 2006: Frankreich
  • 2008: Dänemark
  • 2010: Frankreich
  • 2012: Dänemark
  • 2014: Frankreich
  • 2016: Deutschland
  • 2018: Spanien
  • 2020: Spanien
  • 2022: Schweden
  • 2024: Frankreich

Mit Material der dpa.