Sozialpolitik von Schwarz-Rot: Das Gießkannenprinzip ist ungerecht für den unteren Rand

CDU und SPD wollen mehr soziale Fairness – und werden für alle ein bisschen etwas tun. Davon profitiert die Mittelschicht am meisten. Und was ist mit den Schwächsten?



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Sozialpolitik von Schwarz-Rot: Die unteren Einkommensschichten werden bei einer Sozialpolitik nach der Gießkanne zu wenig beachtet
Die unteren Einkommensschichten werden bei einer Sozialpolitik nach der Gießkanne zu wenig beachtet
© [M]ZEIT ONLINE; David Malan/​Getty Images

Bei der Sozialpolitik muss die nächste Regierung Prioritäten setzen. Das Risiko ist groß, dass die Ärmsten der Gesellschaft wieder einmal vergessen werden, schreibt der Ökonom Georg Cremer. Er
ist ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes und lehrt
als außerplanmäßiger Professor für Volkswirtschaftslehre an der
Universität Freiburg.

Durch die Grundgesetzänderung kann hat die künftige Regierung einen großen finanziellen Spielraum, ohne stark in den Sozialstaat einzuschneiden. Der aber ist
zugleich ein Problem. Es wird sehr schwierig werden, sich auf Prioritäten zu
verständigen, auch und gerade auf dem Feld der Sozialpolitik