Die Japanerin Nozomi Maruyama fliegt wieder allen davon und holt in Falun ihren dritten Weltcupsieg in Serie. Katharina Schmid wird als 7. beste Deutsche.
Der erste Durchgang im schwedischen Falun wurde zur Geduldsprobe. Immer wieder wurden die Athletinnen vom Balken gewunken, da der Wind zu stark blies und ständig die Richtung wechselte. Ein Abbruch des Wettkampfs nach dem ersten Durchgang stand zur Debatte, doch die Jury entschied sich letztlich für einen finalen Durchgang.
Freitag mit kleiner Aufholjagd
Vor allem Selina Freitag und auch Juliane Seyfarth dürften sich über diese Entscheidung gefreut haben. Die DSV-Springerinnen lagen nach dem ersten Sprung auf den Plätzen 21 und 20 und bekamen so die Chance, noch einen Angriff nach vorne zu starten.
Freitag verbesserte sich leicht, von 83,5 Metern im ersten, auf 86 Meter im zweiten Sprung. Damit holte sie vier Plätze auf und landete am Ende auf Rang 17. Zufrieden wirkte sie im Zielraum dennoch nicht. Die Zweite der Gesamtwertung des vergangenen Winters ist weiterhin auf der Suche nach ihrer Form.
Schmid wieder beste Deutsche
Seyfarth verpasste den Sprung nach vorne, mit einem Flug über 79 Meter fiel sie auf Rang 23 zurück.
Besser lief es bei Agnes Reisch, sie zeigte eine konstante Leistung (88 Meter/ 87,5 Meter) und wurde am Ende 8.. Die beste Deutsche in Falun war, wie schon in Lillehammer, Katharina Schmid. Mit Sprüngen auf 87 und 89 Meter reihte sie sich auf Platz sieben im Klassement ein. Der Abstand zum Podest war mit über 15 Punkten für die Normalschanze aber groß.
Maruyama siegt weiter
Die Spitzenplätze machten Japan, Slowenien und Österreich unter sich aus. Die Neu-Entdeckung des Winters, Nozomi Maruyama, sprang wieder allen davon und siegte mit fast 20 Punkten Vorsprung vor Nika Prevc und Lisa Eder.
