RWE investiert zehn Milliarden weniger in Ökostrom – Wirtschaft

Deutschlands größter Stromerzeuger RWE investiert massiv in erneuerbare Energien – nun allerdings ein ganzes Stück langsamer als ursprünglich geplant. Das Essener Dax-Mitglied will in den fünf Jahren bis 2030 nur noch 35 Milliarden Euro weltweit in Wind- und Solarparks, Batteriespeicher, in die Wasserstoff-Produktion und in wasserstofffähige Gaskraftwerke investieren. Das sagte Vorstandschef Markus Krebber am Donnerstag bei der Bilanzvorlage. Zuvor hatte das Unternehmen 45 Milliarden Euro angepeilt. Der Hauptgrund für die Zurückhaltung: US-Präsident Donald Trump hat den Bau neuer Windparks auf See verboten und schürt zudem mit seinen Zolldrohungen Unsicherheit bei den Firmen.