
Fast jeder zweite Mensch erkrankt in Deutschland im Laufe seines Lebens an Krebs. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte, wird bei 49 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen eine Krebserkrankung festgestellt. Etwa jede sechste Frau und jeden siebten Mann treffe eine solche Krankheit noch vor dem 65. Lebensjahr.
Im Jahr 2023 wurde demnach bei rund einer halben Million Menschen in Deutschland eine Tumorerkrankung neu diagnostiziert. Von diesen mehr als 500 00 Krebserkrankungen traten rund 276 400 bei Männern und etwa 241 400 bei Frauen auf. Etwa die Hälfte aller Neuerkrankungen betrafen die Prostata, die Brustdrüse, die Lunge oder den Dick- und Enddarm.
Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe können heutzutage rund die Hälfte aller erwachsenen Krebspatienten geheilt werden, bei Kindern sind es 80 Prozent. Die Fünf-Jahres-Überlebensraten sind in hohem Maße von der Tumorart abhängig und reichen von unter zehn Prozent für bösartige Tumore der Bauchspeicheldrüse und Mesotheliome bis hin zu Werten von mehr als 90 Prozent für das maligne Melanom der Haut, den Hodenkrebs und den Schilddrüsenkrebs.
