Reisewarnung für Israel aktuell: Auswärtiges Amt rät dringend von Reisen nach Israel ab

Für ganz Israel gilt aktuell eine Reisewarnung. Bisher hatte das Auswärtige Amt lediglich eine Teilreisewarnung für bestimmte Gebiete ausgesprochen. Insbesondere wird weiterhin vor Reisen in und rund um den Gazastreifen, in das Westjordanland und in den Norden Israels abgeraten. Deutsche, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten, sofern möglich, ausreisen.

Die Sicherheitslage in Israel ist laut Auswärtigem Amt angespannt. Infolge des Angriffes der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gab es diverse Militäroperationen in der Region sowie Auseinandersetzungen unter anderem mit den Huthi im Jemen, in Iran und dem Libanon. Immer wieder kam es auch zu Raketenangriffen. Es besteht zudem ein hohes Risiko für einzelne terroristische Anschläge. Israel befindet sich weiterhin formell im Kriegszustand.

Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran rät die Bundesregierung seit dem 27. Februar nun auch von Reisen nach Israel im Allgemeinen ab. Die Entwicklungen bestärken die Furcht vor einer militärischen Eskalation in der Region. Die USA droht der mit Israel verfeindeten Führung des Iran seit Wochen mit einem Militäreinsatz. Die Deutsche Botschaft in Tel Aviv steht weiterhin deutschen Staatsbürgern zur Verfügung.

Worauf Reisende in Israel achten sollten

Allgemein gilt die Sicherheitslage in Israel laut Auswärtigem Amt als angespannt. Die Sicherheitslage könne sich insbesondere an Feiertagen schnell und ohne Vorwarnung verschärfen. Gerade deshalb ist es sinnvoll, falls eine Reise nach Israel unvermeidbar ist, die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts sorgfältig durchzulesen. Das Auswärtige Amt empfiehlt beispielsweise, sich mit vorhandenen Schutzvorkehrungen und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut zu machen und eine lokale Warn-App zu nutzen.

Bei Reisen nach Israel und generell bei allen Auslandsreisen ist es ratsam, sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts ELEFAND einzutragen. Das geht kostenfrei online und per App. „So haben wir dann schnell den Überblick, wie viele Deutsche betroffen sind, können sie über die aktuelle Sicherheitslage informieren und situationsbedingte Verhaltenshinweise geben“, erklärt Manja Kliese, Leiterin des Krisenreaktionszentrums des Auswärtigen Amts.

Wichtiger Hinweis

Für die neuesten Entwicklungen und Hinweise zu Reisen nach Israel informieren Sie sich bitte direkt beim Auswärtigen Amt. Wir aktualisieren diesen Artikel fortlaufend, sobald uns neue Informationen vorliegen.