Promis: Eckart von Hirschhausen fordert härtere Bestrafung digitaler Fakes – Panorama

Eckart von Hirschhausen, 58, Fernseharzt und Entertainer, möchte, dass die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) für Fake News bestraft wird. „Dänemark hat vorgeführt, wie man reagieren kann: Wer echte Menschen digital fälscht, macht sich dort strafbar. Das wäre auch in Deutschland ein starkes Zeichen“, sagte er im Interview mit der Katholischen Nachrichtenagentur. Menschen hätten ihn darauf aufmerksam gemacht, dass sie auf Werbung hereingefallen seien, in der er angeblich für Abnehmpillen geworben hatte – mit echten TV-Ausschnitten und seiner Stimme. Dabei habe aber KI aus Videos nur seinen Tonfall gelernt und ihm Dinge in den Mund gelegt, die er niemals gesagt habe oder sagen würde: „Das ist gruselig, und wird mit jeder neuen Entwicklung der KI immer ‚echter‘.“

(Foto: ALEX GRIMM/Getty Images via AFP)

Robbie Williams, 51, Sänger, kann einen Rekord feiern: Mit seinem neuen Album „Britpop“ hat er zum 16. Mal die britischen Album-Charts getoppt – und damit die Beatles übertroffen, die nur auf die Zahl Fünfzehn kamen. Das teilte die Official Charts Company mit. Williams habe als Künstler mit den meisten Nummer-eins-Alben in Großbritannien Geschichte geschrieben. „He’s the One“, kommentierten die Charts-Herausgeber den Rekord in Anspielung auf einen seiner größten Hits mit dem Titel „She’s the One“ (Sie ist die Richtige) aus dem Jahr 1998.

(Foto: Kirsty Wigglesworth/Kirsty Wigglesworth/PA Wire/dpa)

Rod Stewart, 81, britischer Musiker, hat mit einem eindringlichen Video auf die abfälligen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu Nato-Truppen in Afghanistan reagiert. Er habe „großen Respekt vor unseren Streitkräften, die gekämpft und uns unsere Freiheit gegeben haben“, sagte der Musiker („I Am Sailing“) in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg in dem Instagram-Beitrag. Daher schmerze es ihn „zutiefst“, wenn er lese, dass Trump „unsere Truppen in Afghanistan dafür kritisiert hat, nicht an der Front gewesen zu sein“. Trump hatte im Sender Fox News mal wieder behauptet, dass die USA die Nato nie gebraucht hätten.

(Foto: Matthias Balk)

Werner Herzog, 83, Regisseur, zeigt sich von dem Social-Media-Hype um den von ihm vor gut 20 Jahren gefilmten einsamen Pinguin fasziniert. Die Szene aus der Dokumentation „Begegnungen am Ende der Welt“ von 2007 fange die „Faszination und Vorstellungskraft so vieler Menschen“ ein, sagt Herzog in einem Video auf Instagram. Er meint, er habe das Stilmittel der unheilvoll klingenden Stimme in dem Ausschnitt der Dokumentation sehr bewusst eingesetzt. „Und es war interessant, was danach passierte: dass wir angefangen haben, mit dem Pinguin mitzufühlen.“

(Foto: Swen Pförtner/Swen Pförtner/dpa)

Helen Schneider, 73, „Tatort“-Schauspielerin, hat am Set der Krimiserie eine ihrer schlimmsten beruflichen Erfahrungen gemacht. 2009 habe sie im Kieler „Tatort“ die Ex-Geliebte eines Rockstars (gespielt von Hugo Egon Balder) verkörpert, die bei einem Balkonsturz ums Leben kommt. „Diese besondere Leiche zu spielen, war wegen einer Szene eine meiner schlimmsten Schauspielerfahrungen“, sagte Schneider dem Stern. „Es war Winter und eiskalt, ich lag im Negligé zwischen Mülltonnen“, so die gebürtige New Yorkerin. Das Drehbuch habe einen eisigen, regnerischen Sturm vorgesehen. „Mit einem Feuerwehrschlauch haben sie also mindestens acht Mal Wasser über mich gespritzt, und ich durfte nicht mal atmen.“