Sarah Michelle Gellar, 48, Schauspielerin, war zu „starstruck“, um ein Spieletreffen für ihren Sohn Rocky, heute 13, zu organisieren. Rocky habe in der Vorschule unbedingt mit Angelo spielen wollen, erzählte sie in der „Kelly Clarkson Show“. Doch Angelo war der Sohn der Sängerin Adele, 37, mit dem viele Kinder hätten spielen wollen. „Aber keiner von uns wollte fragen. Wir waren alle so nervös“, sagte Gellar. Unter den eingeschüchterten Müttern sei auch die Schauspielerin Reese Witherspoon, 50, gewesen, Gellar habe zu ihr gesagt: „Reese, du bist die Berühmteste von uns. Du musst Adele fragen.“ Doch am Ende habe es niemand von ihnen gewagt. Schließlich sei Adele mit ihrem Sohn zurück nach London gezogen. Gellar ärgere sich darüber noch heute: „Sie war so liebenswert und hätte nicht netter sein können, aber, Mann, wir waren alle viel zu schüchtern, um Adele anzurufen.“

Donald Trump, 79, US-Präsident, wird in seinem Heimatstaat künftig von einer Demokratin vertreten. Bei einer Nachwahl im 87. Wahlbezirk von Florida in Palm Beach, wo Trump seine Mar-a-Lago-Residenz hat, hat sich die Demokratin Emily Gregory gegen den Republikaner und Trump-Anhänger Jon Maples durchgesetzt. Damit zieht die Newcomerin für den Bezirk in Floridas Repräsentantenhaus ein. 2024 hatte dort noch ein Republikaner gewonnen, mit 19 Prozentpunkten Abstand zu seinem Herausforderer. „Als ich vor neun Monaten angefangen habe, dachte ich natürlich, dass es möglich ist“, sagte Gregory dem Nachrichtensender MSNBC. Sie habe „ein paar verrückte Berechnungen“ gemacht, was ihre Siegchancen angeht. „Und wir haben es geschafft. Meine Formeln sind aufgegangen.“ Gregory gewann zudem gegen die Stimme des US-Präsidenten selbst. Trump hat in Palm Beach mitgewählt, per Briefwahl, obwohl er diese Methode regelmäßig und ohne Belege als Einfallstor für massenhaften Betrug verdammt.

Peter Jackson, 64, Regisseur, bringt Late Night nach Mittelerde. In einem Video, das das Filmstudio Warner Bros. auf X postete, gibt Jackson in einem Hemd mit bunten Blumen zunächst ein Update zum neuen „Herr der Ringe“-Film („Die Jagd nach Gollum“), der 2027 in die Kinos kommen soll. Dann spricht er davon, danach einen weiteren Film zu machen, für den er „einen sehr besonderen Partner“ gewonnen habe. Auf das Stichwort schaltet sich zu: Late-Night-Moderator Stephen Colbert, 61, deutlich herausgeputzter als Jackson im grauen Anzug. „Du weißt, was die Bücher für mich bedeuten und was deine Filme für mich bedeuten“, sagt Colbert, ein erklärter Tolkien-Fan. Was ihn aber nie losgelassen habe, seien einige der frühen Kapitel im ersten Buch „Die Gefährten“, die Jackson im Film fast komplett weggelassen hat. „Ich dachte: Warte mal, vielleicht kann das zu einer eigenen Story werden, die in die größere passt.“ Er habe dann mit seinem Sohn, dem Drehbuchautor Peter McGee, gesprochen und einen möglichen Film skizziert. Damit seien sie an dann – erfolgreich – an Jackson herangetreten.

Udo Lindenberg, 79, Sänger, hat Lebensgeschichte mit Zug. Das Miniatur Wunderland in Hamburg hat Lindenberg und seinem Lebenswerk einen „Panik-Express“ gewidmet. Der Sänger selbst war bei der Inbetriebnahme der Lok und ihrer acht Waggons in der Modellbau-Größe H0 zugegen. „Der Sonderzug im Miniatur Wunderland ist für mich eine große Ehre“, sagte er. Der Zug bildet das Leben des bald 80-jährigen Sängers ab – von der Kindheit in Gronau über seine Zeit in Libyen, Erlebnisse in der DDR bis zu aktuellen Erfolgen wie dem Song „Komet“. Im ersten Waggon ist der junge Udo etwa in den 1950er-Jahren in Gronau am Schlagzeug zu sehen. Der Miniatur-Zug sei über mehrere Monate in enger Zusammenarbeit mit Lindenberg entstanden, hieß es vom Miniatur Wunderland.

Brian Herring, 55, Roboter-Puppenspieler, glaubt, die Zeit wird gnädig mit den neuen „Star Wars“-Filmen sein. Herring, der den Roboter BB-8 in der jüngsten „Star Wars“-Trilogie gespielt hat, wiegelte im Gespräch mit dem Unterhaltungsmedium Gamereactor ab, was die Unzufriedenheit vieler Fans mit den neuen Filmen angeht. „Ich glaube, die Fortsetzungen polarisieren nicht stärker als die Prequels, als die herausgekommen sind“, sagte er. Diejenigen, die sich jetzt aufregen, seien zu jung, um sich zu erinnern, dass sich die Leute auch über die Prequel-Trilogie der 2000er-Jahre aufgeregt haben. In zehn Jahren aber, sagte Herring, „werdet ihr sehen, was ihr auch schon bei den Prequels gesehen habt, denn die haben jetzt eine enorme Fanbase, und ich begegne ihnen andauernd“. Solche Dinge seien einfach nur eine Frage der Generation.
