Rose Mondy, 26, Streamerin aus Herne, ist die neue „Miss Germany“. Mondy setzte sich im Finale gegen acht Konkurrentinnen durch, darunter eine Wissenschaftlerin und eine Bundeswehr-Offizierin. Als Streamerin zeigt sie sich online auf der Plattform „Twitch“, etwa beim Spielen von Videogames wie „Minecraft“. Dabei nutzt sie ihren Stream aber auch dafür, über ihre Sprachprobleme zu sprechen und über Alltagsrassismus, den sie als Kind syrischer Eltern in Deutschland erlebt. „Ich zeige, dass man nicht perfekt sein muss, um Erfolg zu haben“, sagte sie der dpa.

Der Graf, 55, Sänger der Band Unheilig, hat seine spätere Frau schon als Kind im Urlaub kennengelernt. „Am Bodensee, in einer kleinen Pension. Wir waren beide erst fünf Jahre alt. Unsere Eltern waren dort zur gleichen Zeit zu Gast“, sagte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Begegnung habe Eindruck gemacht: „Als sie nach einer Woche abreisen musste, war ich so unendlich traurig.“ Damals habe er seiner Mutter gesagt: „Wenn ich groß bin, will ich die heiraten.“ Genau so sei es gekommen.

Alice Schwarzer, 83, Frauenrechtlerin und Kölnerin, findet es „bedauerlich“, dass Touristen künftig für den Besuch des Kölner Doms Eintritt zahlen sollen. „Er gehört uns allen“, sagte sie der dpa. Nach ihrer Information sei die Kölner Diözese „auch die reichste der Welt“. Für sie selbst hat die Regelung aber keine Folgen: Als Mitglied des Dombauvereins zahlt Schwarzer ohnehin Beiträge. Für Vereinsmitglieder bleibt der Besuch der Kathedrale kostenfrei, ebenso für Gottesdienstbesucher und Betende. Nach Angaben des Dompropstes sind aber 99 Prozent der Besucher Touristen. Sie sollen von Juli an eine „Besichtigungsgebühr“ entrichten.

Michel Houellebecq, 70, französischer Bestseller-Autor, hat eine Abneigung gegen Affen. „Ich fühle mich unwohl, wenn ich Affen sehe. Der Gedanke, dass wir vom Affen abstammen, behagt mir nicht. Ich hätte eine andere Spezies bevorzugt“, sagte der Schriftsteller („Elementarteilchen“) der Welt am Sonntag. Die Aufforderung „Wir sollten trotzdem ein paar Affen erschlagen“ in Houellebecqs Gedicht „Den Niedergang erkennen“ sei keine Metapher. „Nein, diese Verwandtschaft gefällt mir nicht. Nun, immerhin stammen wir nicht in direkter Linie von Affen ab, aber sie sind unsere Cousins. Die Blutsbande mit dieser Sippe ist mir peinlich.“ Houellebecq fügte hinzu, er sei eher Schildkröten zugeneigt. „Schildkröten sind sympathisch.“
