Promi-News: Jan Josef Liefers‘ Rezept bei Ehestreit

Gelegentlich entnehmen wir den Klatschheften ja doch die eine oder andere interessante Information, sogar der „Aktuellen“. „52 Prozent aller Paare streiten wegen Unordnung, der häufigste Zoff-Grund“, lesen wir dort. „Interessant, dass Haushalt wichtiger ist als Flirt: Eifersucht (28 Prozent) liegt nur auf Platz zwei!“ Und zwar mit deutlichem Abstand. Wer beim Fremdflirten ertappt wurde, sollte also mühelos die Wogen glätten können durch den Hinweis: „Mag sein, Schatz, aber schau mal: Die Küche ist blitzblank.“

Und wenn es doch mal eskaliert, kann man sich an Jan Josef Liefers halten, der im „Spiegel“-Partnerinterview mit Gattin Anna Loos ein Beziehungsgeheimnis verrät: „Wenn Streit beginnt: beide sofort nackt ausziehen, ins Bett legen – und dort weiterstreiten!“ Denn: „Man kann sich unmöglich nackt im Bett genauso streiten wie angezogen in der Küche.“ Stellen wir uns in der Praxis gar nicht so einfach vor, schon wegen der Frage: Wann genau fängt ein Streit eigentlich an? Hat der eine nur entnervt die Augen verdreht, steht der andere vielleicht schon nackig vor ihm. (Streitet man dann darüber, ob man sich schon streitet, müssen beide ablegen.) Wir haben noch kurz überlegt, ob Liefers’ Vorschlag auch außerhalb des Beziehungslebens was taugt, sind dann beim Rentenstreit gelandet – und würden jetzt doch besser das Thema wechseln.

Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.



Lenken wir uns also ab mit „Bauer sucht Frau“, das gerade durch den megabeliebten Kandidaten Friedrich – es liegt, Herr Merz, also nicht am Namen – für Aufsehen sorgt. Bauer Friedrich, weiß „Schöne Woche“, kann sogar kochen: „Beim Hofbesuch überrascht er Inka mit einem Rehrücken samt Kartoffeln und Brokkoli – selbst gejagt, versteht sich, denn Friedrich besitzt eine Jagdlizenz.“ Ein Tausendsassa! Unsere eigenen Versuche, Brokkoli zu jagen, sind leider selten von Erfolg gekrönt, die Kerlchen sind recht flink und im Gebüsch nur schwer zu entdecken. Wir haben aber auch keine Lizenz.

Das Dschun-Gil-Camp

Ein Fernsehcomeback nach einem sehr unschönen Gerichtsprozess wird laut „Bild“-Informationen der Sänger Gil Ofarim feiern, und zwar im Dschungelcamp. Eine der spannendsten Fragen dürfte lauten: Wird seine Kette zu sehen sein?

Ebenfalls sehr unschön ist der Gerichtsprozess, in dessen Mittelpunkt Christina Block und ihr Lebensgefährte Gerhard Delling stehen. „Prima Woche“ versucht trotzdem, das Drama ins Positive zu drehen, und zwar mit der Titelstory „Christina Block & Gerhard Delling – Heimliche Hochzeit hinter Gittern?“. Neben dem Paar sieht man das kleine Foto einer Haftanstalt. Eine Prophezeiung mithin nicht nur des Urteils, sondern auch der privaten Zukunft der beiden, wobei „Prima Woche“ doch irgendwie abdriftet: „Beide im Knast – das klingt nach einer verrückt-romantischen Irrsinnskomödie. Die Fortsetzung von ,Bonnie & Clyde‘, wenn das berühmteste Gaunerpaar der Welt nicht erschossen, sondern verhaftet worden wäre.“ Irrsinnig gewiss, aber echt nicht romantisch, deine Story um Blockie & Gerd, „Prima Woche“. Welche Rauschmittel nehmt ihr eigentlich bei euch in der Redaktion?

Wach: Helene Fischer
Wach: Helene Fischerdpa

Immerhin für manchen Unfug, den sie schreibt, korrigiert sich inzwischen ja die „Bild“-Zeitung. „Im Artikel über Helene Fischer hieß es fälschlich ,im Wachfigurenkabinett‘. Richtig ist: ,im Wachsfigurenkabinett‘“, lesen wir. Mit wachen Figuren, haha, wäre das ja ein Horrorkabinett. Bei einem Wachsfigurenkabinett wären auch noch andere lustige Vertipper denkbar, zum Beispiel das Lachsfigurenkabinett oder noch was anderes, das für diese Kolumne aber zu unanständig wäre.

Spaß auf der Toilette

„Geile Zeit mit Helene Fischer“ schreibt wiederum „Prima Woche“ über ihr Interview mit Fischers Kollegen Ben Zucker, der sich an eine gemeinsame Stadiontour erinnert: „Und dann kam jemand im Tunnel auf sie zu und fragte sie ernsthaft: ,Entschuldigen Sie bitte, wo sind hier die Toiletten?‘“ Fischer habe geantwortet: „Du, da hinten rechts, dann links, findest du schon. Viel Spaß.“ Nett von ihr, aber auch irritierend: Welche Art von Spaß mag sie im Sinn gehabt haben?

Hatte ein langes Wochenende: Stefan Mross
Hatte ein langes Wochenende: Stefan Mrossdpa

So richtig viel Spaß hatte offenbar gerade der nun 50 Jahre alte Stefan Mross. „Die große Party wurde auf das vergangene Wochenende vorverlegt“, weiß die „Bild“-Zeitung. „Da feierte Mross mit 100 Fans und Freunden in Südtirol fünf Tage lang.“ Ja, das sind die wahrhaft legendären Wochenenden, die stolze fünf Tage dauern.

Wieder bessere Tage hat auch Til Schweiger, den „Gala“ nach einer beruflich wie gesundheitlich schwierigen Phase wieder auf einem roten Teppich gesichtet hat: „Sich darüber zu ärgern, dass ihm kalt ist, weil er seine Jacke im Flugzeug vergessen hat: Das muss sich für Til Schweiger, 61, an diesem Abend richtig gut anfühlen. Was für eine Lappalie ist dies kleine Missgeschick im Vergleich zu alledem, was er in den vergangenen Jahren durchgemacht hat!“ Klar, er wird das Frieren total genossen haben. Und sollte man ihm noch die Brieftasche geklaut und ihm den Rotwein übers Hemd gekippt haben, dann dürfte Til Schweigers Abend so richtig rund gewesen sein.