Preis der Leipziger Buchmesse: Helene Bukowskis Roman „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ – Kultur

Gut möglich, dass es der Suizid einer jungen Frau mit großer Zukunft gewesen ist, die die Schriftstellerin Helene Bukowski an dem Stoff ihres Romans „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ interessiert hat. Oder die Geschichte eines gescheiterten Wunderkindes, einer hochtalentierten, aber gedemütigten Pianistin. Oder der Blick in die DDR, die Bukowski nicht mehr selbst erlebte, die aber die Generation ihrer Eltern prägte. Es ging jedenfalls schnell: „Ein paar Worte“, die den Nachlass erklärten, schreibt sie, „mehr brauchte es nicht. Ohne Zögern nahm ich alles an mich.“