Der Winter ist vorbei, alle freuen sich. Alle? Nein. Für Allergiker bedeutet der Pollenflug oft eine qualvolle Zeit. Sehen Sie, was gerade wo besonders stark blüht.
Wenn nach dem Winter die ersten Bäume blühen, beginnt für Allergiker die mitunter qualvolle Heuschnupfen-Zeit, die sich bis in den Herbst zieht. In dieser Pollenflugzeit reagiert der Körper auf den Blütenstaub von Gräsern, Getreide und früh blühenden Bäumen. Zu letzteren gehören etwa Hasel und Erle, die derzeit zunehmend ihre Pollen verbreiten. Durch den lang anhaltenden Winter blühen regional einige Pflanzen etwas später als in den Vorjahren. Infolge des Klimawandels und der damit einhergehenden längeren Vegetationszeit hat sich die Pollensaison insgesamt jedoch um mehrere Wochen verlängert.
Bei Allergikern führt der Kontakt zu erkältungsähnlichen Symptomen wie einer laufenden oder verstopften Nase, starkem Niesreiz, juckenden oder brennenden Augen und Hautreizungen. Der Grund: Eine Überreaktion des Immunsystems auf die Eiweiße bestimmter Pollen, die von der körpereigenen Abwehr fälschlicherweise als Gefahr eingestuft – und in der Folge attakiert werden.
Die unten stehende Karte zeigt die tagesaktuelle Belastung in Deutschland mit für Allergiker relevanten Baum- und Pflanzenarten.
Pollenflug aktuell: Belastung in Deutschland
Hinweise zur Karte: Bereitgestellt wird der Service vom Portal „Wetter.de“. Per Klick auf die Karte gelangen Sie zu einer interaktiven Version auf der Seite des Anbieters, in der Sie auch einzelne Pollenarten auswählen können.
Worauf sich Allergiker im weiteren Verlauf des Jahres einstellen müssen, zeigt der Pollenflugkalender.
Pollenflug: Der Kalender zeigt das Jahr auf einen Blick © Wetter.de
Lesen Sie mehr zum Thema: Mit der passenden Ernährung können Sie den Pollen den Kampf ansagen.
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