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Angesichts der weiter steigenden Dieselpreise – in vielen Regionen über zwei Euro pro Liter – weist das Polizeipräsidium Regensburg auf ein wachsendes Risiko organisierter Kraftstoffdiebstähle hin, meldet die dpa. Betroffen seien vor allem Betriebe mit größeren Dieselvorräten oder Fahrzeugflotten, darunter Speditionen, Bau- und Logistikunternehmen, landwirtschaftliche Betriebe sowie Betreiber von Kies- und Sandgruben.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Regensburg geraten zunehmend ungesicherte Tankanlagen oder abgestellte Fahrzeuge in den Fokus möglicher Täter. Besonders kritisch sei die Zeit, in der Lkw-Fahrer ihre Ruhezeiten einlegen oder Baumaschinen auf abgelegenen Flächen stehen.
Die Beamten warnen: „Mehrere hundert Liter Diesel lassen sich innerhalb kurzer Zeit und nahezu geräuschlos aus Tanks oder Vorratsbehältern abzapfen und anschließend mit Transportern oder Pkw abtransportieren“, so das Polizeipräsidium Regensburg.
Um Diebstählen vorzubeugen, gibt die Polizei mehrere Hinweise:
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Tanks absichern: Vorratsbehälter und Fahrzeugtanks sollten gegen unbefugten Zugriff geschützt werden.
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Betriebsflächen ausleuchten: Gut beleuchtete Geländeteile erschweren unbemerkte Annäherungen.
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Zufahrten kontrollieren und schließen: Zugänge zu Betriebshöfen sollten möglichst verriegelt oder überwacht werden.
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Aufmerksamkeit im Team erhöhen: Mitarbeitende sollten für verdächtige Beobachtungen sensibilisiert werden.
