Parteiloser Axel Strasser ist neuer Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder)

Axel Strasser ist der neue Oberbürgermeister in Frankfurt (Oder). Wie der rbb berichtet, hat der parteilose Einzelbewerber hat am Sonntag mit 69,8 Prozent der Stimmen die Stichwahl gegen den AfD-Kandidaten Wilko Möller gewonnen. Er erhielt demnach 30,2 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,4 Prozent.

Hätte Möller sich durchsetzen können, so wäre erstmals ein AfD-Politiker in Deutschland Oberbürgermeister geworden.

Der parteilose Strasser wird in der Oderstadt Nachfolger von René Wilke (parteilos), der im Mai das Amt des brandenburgischen Innenministers übernahm. Strasser war bisher Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg.

Insgesamt waren dem Internetportal der Stadt Frankfurt (Oder) zufolge im Rahmen der Stichwahl 46.234 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Wie zur Hauptwahl war dies in 55 Wahllokalen sowie 12 Briefwahllokalen möglich.

Im ersten Wahlgang im September lag Strasser mit 32,4 Prozent der Stimmen vorn, gefolgt von Möller, der auf 30,2 Prozent kam. Die CDU-Bewerberin Désirée Schrade verpasste die Stichwahl mit 28,8 Prozent nur knapp; die SPD-Kandidatin Simona Koß blieb mit 8,6 Prozent deutlich zurück und erreichte Rang vier. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 53,4 Prozent.

In Potsdam ist unterdessen einem Zwischenergebnis zufolge die parteilose Kandidatin Noosha Aubel mit 72,8 Prozent der Stimmen zur Oberbürgermeisterin gewählt worden. Ihr unterlag Severin Fischer (SPD) mit 27,2 Prozent.