Paralympics 2026: Das wird am achten Wettkampftag wichtig

Andrea Rothfuss in Aktion

Stand: 14.03.2026 • 00:00 Uhr

Die Paralympics gehen in ihren achten Wettkampftag. Was wird wichtig? Die Highlights des Tages im Überblick.

9/13 Uhr: Para Ski Alpin – Slalom alle Klassen (Frauen)

Für die Para-Ski-Alpin-Fahrerinnen steht der letzte Wettkampf in Cortina an – verbunden mit der großen Frage, ob Monoskifahrerin Anna-Lena Forster nach ihren Sieg in der Abfahrt und im Riesenslalom die dritte Goldmedaille gewinnen kann. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. 2018 und 2022 hatte sie in der Technik-Disziplin jeweils Gold geholt.

Gute Chancen auf eine Medaille hat auch Andrea Rothfuss (stehende Klasse), die bei den Spielen bereits zwei Mal auf Platz vier gefahren ist. In der gleichen Startklasse hofft auch Anna-Maria Rieder auf eine Überraschung. Bei den Sehbeeinträchtigten ist die erst 17-jährige Maya Fügenschuh gemeinsam mit Guide Johanna Holzmann wieder dabei.

10/11.15 Uhr: Para Langlauf – 4×2,5km Staffeln (Mixed und Offen)

Im Langlauf stehen die Mannschaftswettbewerbe an. Zunächst mit der Mixed-Staffel, im Anschluss folgt die offene. Das deutsche Team in der offenen Staffel um Theo Bold mit Guide Jakob Bold, Sebastian Marburger, Linn Kazmaier mit Guide Florian Baumann und Marco Maier kann sich durchaus Chancen auf eine Medaille ausrechnen.

Auch die Mixed-Staffel mit Nico Messinger und Guide Robin Wunderle, Anja Wicker, Leonie Walter mit Guide Christian Krasman sowie Lennart Volkert und Guide Nils Kolb möchte das Podest angreifen.

15.05 Uhr: Rollstuhlcurling – Finale (Mixed Team)

Im Rollstuhlcurling wird zwischen Kanada und China der Paralympics-Sieger gesucht. China hatte in Mailand schon im Mixed Doubles Gold gewonnen und auch 2018 und 2022 triumphiert. Die Kanadier gewannen das reguläre Double zwischen 2006 und 2014 dreimal in Folge, mussten sich bei den letzten beiden Winterspielen aber jeweils mit Bronze begnügen.

16.05 Uhr: Para Eishockey – Spiel um Platz 5, Italien – Deutschland

Nach dem dramatischen Happy End gegen die Slowakei spielt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft gegen Italien um Platz fünf. Ein Sieg gegen die Gastgeber wäre fast schon mit dem Gewinn einer Medaille gleichzusetzen. Platz fünf wurde auch im Vorfeld des Turniers als realistisches Ziel ausgegeben. In der Gruppenphase hatte das Team von Bundestrainer Peter Willmann gegen die Italiener allerdings knapp den Kürzeren gezogen.