Pantoffeln auf der Arbeit: Komm in die Puschen

Aus der Serie:
Die Pflichtverteidigung

Im Silicon Valley sollen Angestellte jetzt bei der Arbeit Pantoffeln tragen. Ach, lasst doch den Hausschuhen ihre Privatsphäre.



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Pantoffeln auf der Arbeit: Komm in die Puschen
© Fiordaliso/​Getty Images

In der Reihe „Die Pflichtverteidigung“ ergreifen wir das Wort für Personen, Tiere, Dinge oder Gewohnheiten, die mehrheitlich kritisiert und abgelehnt werden. Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 03/2026.

Abgesehen davon, dass man die meisten Menschen sowieso nicht gerne ohne adäquate Kleidung sieht, sind bloße Füße das mit Abstand kontroverseste Körperteil. Da helfen auch keine Socken. Sie halten weder Schweiß noch Geruch zufriedenstellend auf und mildern auch ansonsten die ästhetische Zumutung nicht ab, die Füße ganz allgemein darstellen. Es braucht also unbedingt einen Schuh, bestenfalls sogar zwei, und die sind bitte die gesamte Zeit über, die sich in außerhäuslicher Gesellschaft aufgehalten wird, am Fuß zu tragen. Danke schön.