Oscar-Nominierung: Vampir-Horrorfilm „Blood & Sinners“ erhält 16 Oscar-Nominierungen

Der Vampir-Horrorfilm Blood & Sinners ist in 16 Kategorien für einen Oscar nominiert worden und stellt damit einen neuen Rekord auf. Bei der Verkündung der Nominierten durch die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles wurde der Film in fast allen Kategorien aufgelistet – unter anderem als bester Film. Regisseur Ryan Coogler kann sich zudem Hoffnung auf die Auszeichnung für die beste Regie und für das beste Drehbuch machen.

Bislang hatte der Rekord bei 14 Nominierungen gelegen. Er wurde von den Filmen Alles über Eva (1950), Titanic (1997) und La La Land (2016) gehalten. Der Action-Thriller One Battle After Another (2025) erhielt 13 Nominierungen, darunter eine für Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio.

Ebenjener DiCaprio gehört auch in diesem Jahr bei den Oscars zu den besten Schauspielern. Neben ihm sind bei der Preisverleihung Timothée Chalamet, Michael B. Jordan, Wagner ‍Moura und Ethan Hawke nominiert. Bei den Schauspielerinnen sind es Jessie Buckley, Rose Byrne, Emma Stone, Renate Reinsve und Kate Hudson.

Max Richter mit Chancen auf Oscar für Filmmusik

Trotz herausragender Kritiken und der Auszeichnung beim Filmfestival in Cannes ist das
deutsche Drama In die Sonne schauen von Regisseurin Mascha Schilinski
nicht für die Preisverleihung in der Nacht zum 16. März als bester internationaler Film nominiert worden. In der Kategorie beste Filmmusik kann sich jedoch der in Deutschland geborene
britische Komponist Max Richter mit seiner Musik zum Drama Hamnet Hoffnungen auf einen Oscar machen.

Zu den fünf internationalen Filmen, die bei den Oscars um diesen Preis konkurrieren, gehört mit dem Familiendrama Sentimental Value zudem ein Film, an dem die deutschen Produzenten Maren Ade, Janine Jackowski und Jonas Dornbach beteiligt waren. Wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt gab, wurde zudem der brasilianische Beitrag The Secret Agent nominiert, welcher ebenfalls eine Co-Produktion mit deutscher Beteiligung ist. 

Außerdem kamen Sirat aus Spanien und Die Stimme von Hind Rajab aus Tunesien auf die Liste der Nominierten in der Kategorie „Bester internationaler Film“. Frankreich tritt mit Ein einfacher Unfall des im Exil lebenden iranischen Regisseurs Jafar Panahi an.