Olympischen Winterspiele: Mehr als 6.000 Einsatzkräfte sollen die Olympiastätten sichern

Aus Sorge vor Anschlägen werden die Olympischen Winterspiele besonders gesichert. Den knapp 3.000 Athleten stehen mehr als doppelt so viele Polizisten gegenüber.




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Olympischen Winterspiele: Polizei-Patrouille auf der Mailänder Piazza Duomo: Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sollen von Einsatzkräften besonders streng gesichert werden.
Polizei-Patrouille auf der Mailänder Piazza Duomo: Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sollen von Einsatzkräften besonders streng gesichert werden.
© Maja Hitij/​Getty Images

Italien setzt während der Olympischen Winterspiele in
Mailand und Cortina mehr als 6.000 Sicherheitskräfte ein. Die Sicherheit an allen olympischen Orten zu gewähren, wird allerdings dadurch erschwert, dass die Wettbewerbe nicht nur in Mailand und Cortina stattfinden, sondern in mehreren Wintersportorten in ganz Norditalien. Die erste große Bewährungsprobe für das Sicherheitskonzept steht am Freitagabend bei der Eröffnungsfeier bevor, deren Hauptteil im San-Siro-Stadion in Mailand stattfindet.

Vor der Eröffnung am Freitagabend gab es zuletzt Aufsehen, weil offenbar zum Schutz von US-Offiziellen auch Angehörige der umstrittenen US-Einwanderungspolizei ICE nach Italien kommen sollten. ICE steht seit längerem für ihr brutales Vorgehen gegenüber Migranten in der Kritik, zuletzt vor allem wegen der Tötung zweier Menschen in Minneapolis. Die Regierung in Rom hatte jedoch mehrfach klargestellt, dass ausschließlich italienische Kräfte zum Einsatz kommen. In Mailand waren zuletzt auch Demonstranten mit Plakaten wie „No Ice in Milano“ auf die Straße gegangen.

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