Olympische Winterspiele: Deutsche Skeletonpilotinnen holen Silber und Bronze

Die Skeletonpilotinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer haben im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo die nächsten
deutschen Medaillen gewonnen. Olympiadebütantin Kreher holte im Skeleton Silber. Pfeifer freute sich über Bronze. Die Goldmedaille ging an die Österreicherin Janine Flock.

Kreher lieferte vier solide Läufe ab und lag am Ende 0,30 Sekunden hinter der österreichischen Siegerin Flock. Pfeifer lag 0,44 Sekunden hinter Flock. Rang vier belegte ihre deutsche Teamkollegin Hannah Neise, die vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in Peking Gold gewonnen hatte. Sie war als Vierte schon 1,15 Sekunden langsamer als die diesjährige Goldgewinnerin – im Skeletonsport sind das regelrecht Welten.

Nach drei Durchgängen hatten die Deutschen selbst noch auf Gold gehofft. Doch die 36-jährige Österreicherin erlaubte sich keinen Fehler und siegte
souverän. 

Schon neun deutsche Medaillen im Eiskanal

Die 27-jährige Kreher zeigte die stabilste Leistung des
deutschen Trios, doch zu einem zweiten Coup nach ihrem überraschenden
WM-Gold von 2023 reichte es diesmal nicht. Die Sächsin, eine frühere
400-Meter-Läuferin, ist noch ohne Weltcupsieg und hatte sich erst im
letzten Moment auf ihrer Heimbahn in Altenberg für die Spiele in Italien
qualifiziert.

Die Deutschen haben damit inzwischen neun Medaillen im neuen Eiskanal von Cortina geholt. Im Skeletonwettbewerb
der Männer gewannen Axel Jungk und Christopher Grotheer ebenfalls Silber und Bronze. Zuvor hatte das Rodelteam insgesamt fünf
Medaillen abgeräumt. Die Skeletonwettbewerbe enden am Sonntag mit der olympischen Premiere der Teamstaffel.

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