
Im Skeletonwettbewerb bei den olympischen Winterspielen haben die deutschen Fahrer Axel Jungk und Christopher Grotheer die Plätze zwei und drei belegt. Auf den Gold-Rang fuhr mit deutlichem Vorsprung der Brite Matt Weston.
Trotz eines schwachen letzten Laufs holte sich Jungk die Silbermedaille. „Totale Katastrophe“, sagte der 34-Jährige danach in der ARD, „es war ein unfassbar schlechter Lauf von oben bis unten. Ich habe echt ganz, ganz toll gezittert, als ich über die Ziellinie gefahren bin, ob das jetzt gereicht hat. Aber total egal – Hauptsache, die Silbermedaille.“ Auch bei den olympischen Winterspielen von Peking vor vier Jahren hatte Jungk Silber gewonnen.
Christopher Grotheer, der in Peking noch Gold gewonnen hatte, war hochzufrieden mit seinem dritten Platz. „Ich bin megastolz auf mich. Bronze ist vom Stellenwert für mich wie die Goldene von Peking“, sagte Grotheer nach dem Rennen. Der 33-Jährige hatte in dieser Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.
Überschattet wurden die Skeleton-Rennen von der Disqualifikation des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch. Er wurde kurz vor dem Start vom olympischen Wettbewerb ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen tragen wollte. Dies war ihm mehrfach vom IOC untersagt worden. Politische Botschaften sind Athleten in olympischen Wettbewerben verboten. Auch sein Einspruch beim Sportgerichtshof CAS wurde abgewiesen.
