Olympische Winterspiele: Deutsche Olympiaathleten bekommen 30.000 Euro für Goldmedaille

Die deutsche Sporthilfe zahlt bei den Olympischen Winterspielen deutlich mehr für einen Medaillengewinn als bisher. Ein Olympiasieg wird mit 30.000 Euro belohnt.




26 Kommentare

Olympische Winterspiele: So sieht die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Italien aus. Holt eine deutsche Athletin oder ein Athlet einen Olympiasieg, gibt es eine Prämie von 30.000 Euro.
So sieht die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen in Italien aus. Holt eine deutsche Athletin oder ein Athlet einen Olympiasieg, gibt es eine Prämie von 30.000 Euro.
© Emmanuele Ciancaglini/​Getty Images

Für eine deutsche Goldmedaille bei den Olympischen
Winterspielen in Italien
erhalten Sportlerinnen und Sportler eine so hohe Prämie wie nie zuvor. Die Deutsche Sporthilfe zahlt 30.000 Euro anstatt bislang 20.000 Euro. Für Silber gibt es 20.000 Euro
(zuvor 15.000 Euro) und für Bronze unverändert 10.000 Euro. Nach einem Beschluss des Bundestages sind diese Prämien steuerfrei.

„Olympischer Erfolg muss lange und akribisch vorbereitet werden. Die Aufgabe der Sporthilfe
ist es, Talente frühzeitig zu begleiten und sie über ihre gesamte
Karriere hinweg als verlässlicher Lifetime-Companion zu unterstützen“,
sagte Karin Orgeldinger, Vorstand Förderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Zum Vergleich: Frankreich zahlt seinen Sportlerinnen und Sportlern für Gold 80.000 Euro, 40.000 Euro für Silber und 20.000 für Bronze. Bei Olympia 2024 in Paris schüttete Italien seinen Athleten sogar 160.000 Euro für eine Goldmedaille aus.