
Der norwegische Langlauf-Superstar Johannes Høsflot Klæbo hat mit seiner fünften Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 den Rekord des Eisschnellläufers Eric Heiden eingestellt. Bislang war es nur dem US-Amerikaner bei den Winterspielen in Lake Placid 1980
gelungen, fünf Goldmedaillen bei einer Olympia-Ausgabe zu gewinnen.
Zusammen mit seinem Teamkollegen Einar Hedegart siegte Klæbo im Teamsprint in Val di Fiemme mit einer Zeit von 18:28,9 Minuten. Das norwegische Duo kam 1,4 Sekunden vor den USA und 3,3 Sekunden vor Italien ins Ziel.
Für den 29-jährigen Norweger war es dazu der zehnte Olympiasieg seiner Karriere, womit er seinen Vorsprung als erfolgreichster Athlet bei Winterspielen weiter ausbaute. Am Samstag hat Klæbo über die 50-Kilometer-Distanz noch eine weitere Goldchance.
Die erfolgreichsten Winterolympioniken der Geschichte
1. Johannes Høsflot Klæbo (Norwegen/Skilanglauf) 10 mal Gold – 1 mal Silber – 1 mal Bronze
2. Marit Bjørgen (Norwegen/Skilanglauf) 8-4-3
3. Ole Einar Bjørndalen (Norwegen/Biathlon) 8-4-2
4. Bjørn Dæhlie (Norwegen/Skilanglauf) 8-4-0
5. Tobias Arlt (Deutschland/Rodeln) 7-0-1
6. Tobias Wendl (Deutschland/Rodeln) 7-0-1
7. Ireen Wüst (Niederlande/Eisschnelllauf) 6-5-2
8. Ljubow Jegorowa (Sowjetunion/Russland/Skilanglauf) 6-3-0
9. Martin Fourcade (Frankreich/Biathlon) 6-1-0
10. Wiktor Ahn (Südkorea/Russland/Shorttrack) 6-0-2
Deutsches Duo wird Neunter
Das deutsche Duo mit Jakob Moch und Jan Stölben landete im Teamsprint-Finale
über sechs im Wechsel gelaufene 1,5-km-Runden auf dem neunten Platz. Die bislang einzige deutsche
Männer-Medaille im Teamsprint hatten Axel Teichmann und Tim Tscharnke
2010 in Vancouver geholt, als sie Silber gewannen.
