

Über drei Jahre ist es her, dass die Münchner Schauspielerin Katerina Jacob („Der Bulle von Tölz“) die Schock-Diagnose erhalten hat: Krebs – genauer gesagt sogar eine der aggressivsten Formen von Brustkrebs, „Triple Negativ“. Jacob musste sich nicht nur einer Operation, sondern anschließend auch einer Chemotherapie unterziehen – glücklicherweise mit Erfolg.
Bereits ein Jahr später gilt die Schauspielerin wieder als „völlig gesund“, erzählt die Tochter von Schauspiel-Ikone Ellen Schwiers damals in einem Interview mit Bunte.
Katerina Jacob auf Facebook: „Ständig tastet man sich ab“
Doch auch heute noch beherrscht die Erkrankung immer wieder die Gedanken der Schauspielerin. In einem Facebook-Post offenbart Jacob vor Kurzem öffentlich ihre Sorgen vor einer Vorsorgeuntersuchung: „Ist der Krebs ausgezogen, schlummert er still in einer Ecke oder ist er wieder da?“ Und das, so die Münchnerin, obwohl man sich gut und gesund fühle. „Ständig tastet man sich ab – ist da nicht doch ein kleiner Knoten?“
Ultraschall in Ordnung – nun wartet die Schauspielerin noch auf die Blutwerte
Doch Katerina Jacob gibt Entwarnung: Bei der zurückliegenden Untersuchung sei alles in Ordnung gewesen – zumindest, was die Ultraschall-Bilder betrifft. Nun heißt es warten auf die Blutwerte: „Also heißt es hoffen, dass der Tumormarker negativ ist und alle Werte im Normalbereich“, schreibt die Seriendarstellerin weiter.
Doch die Krankheit hat auch zu einem Umdenken bei Katerina Jacob geführt: Ihr Körper, schreibt sie, sei ihr Freund geworden, ein „zuverlässiger Partner, der mich durch die Chemo getragen hat“.
Jacob: „Krebs hat mich das Wunder meines Körpers entdecken lassen“
Keine Selbstverständlichkeit, wie die Schauspielerin betont: „Früher mochte ich meinen Körper nicht, zu dick, zu kurze Beine, hier und da kleine Dellen. Der Krebs hat mich das Wunder meines Körpers entdecken lassen“, schreibt sie versöhnlich und – noch dazu sehr ehrlich: „Die paar Kilos zuviel“, seien während der Chemo sogar hilfreich gewesen.
Ihr Appell: „Liebt eure Körper – so wie sie sind, sind sie goldrichtig!“ Eine Botschaft, für die sie von knapp 13.000 Menschen Zustimmung und Unterstützung erhält: „Ich kann das so sehr nachvollziehen und es geht mir vor jeder Untersuchung wieder so“, schreiben gleich mehrere Facebook-Userin mit ähnlicher Krankheitsgeschichte. „Ich drücke ganz dolle die Daumen und hoffe, dass alles gut ist“, schreibt eine weitere.
