

Eine Frostbeule sollte man nicht sein, wenn man im Winter mit einem Ballon fahren will. Bereits der kurze Fußweg vom Hotel bis zum Startplatz am Ortsrand von Filzmoos ist eisig. Dort herrscht der Kälte zum Trotz seit dem frühen Morgen reges Treiben. Bunte Ballonhüllen, die wie schlafende Riesen aussehen, liegen auf der verschneiten Wiese am Rand der 1500-Seelen-Gemeinde im Salzburger Land. Piloten und Helfer schleppen Gasflaschen heran und richten die Körbe auf. Leinen werden sortiert und Karabiner eingehakt. Immer wieder durchbricht das Fauchen der Gasbrenner die morgendliche Stille. Ein halbes Dutzend Ballons ist schon zum Einsteigen bereit – ein kleiner mit einem Korb, der sechs Personen aufnehmen kann, vier mittelgroße (zwölf Personen) und ein riesiger. Rund 30 Meter hoch ist seine Hülle. Bis zu 24 Personen können mit ihm durch die Lüfte reisen.
