Noten zu TSV 1860 gegen FC Erzgebirge Aue: Wolfram nutzt Startelf-Chance, Haugen wird zum Matchwinner

Die Siegesserie geht weiter! Am Dienstagabend feierte der TSV 1860 gegen den FC Erzgebirge Aue einen 2:1-Sieg und holte damit den vierten Dreier in Folge.

Die Noten für den TSV 1860:

THOMAS DÄHNE – NOTE 2: Entschärfte früh einen Schuss von Ex-Löwe Guttau, bevor er sich Ex-Löwe Bär geschlagen geben musste. Legte noch zwei Paraden und eine Unmenge gefangener Flanken nach.

RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 3: Ließ sich zunächst ein, zwei Mal narren, stabilisierte sich aber: wichtige Rettungstat vor dem lauernden Bär (22.), sowie kurz nach Wiederanpfiff nach der Spielunterbrechung.

MAX REINTHALER – NOTE 2: Musste gleich eine gefährliche Szene entschärfen und mehrere Hereingaben klären. Anfangs ebenfalls etwas instabil, schüttelte das aber gekonnt ab. Avancierte gerade bei den Auer Nebelangriffen zum Fels da hinten.

Verteidiger Voet besticht mit Torgefahr

SIEMEN VOET – NOTE 2: Auch seine linke Abwehrseite wurde mehrfach ins Visier genommen, der Belgier hielt Stand. Hätte um ein Haar das 2:1 erzielt, scheiterte aber an der Latte, dann zielte er daneben. Der Lohn für seine Offensiv-Mühen: Vorbereiter zum 2:1.

TIM DANHOF – NOTE 3: Vom Anpfiff weg mit Vorwärtsdrang, den Aue erstmal durch das eigene forsche Auftreten unterband. Insgesamt seit seiner Hereinnahme stabilisierender Faktor.

THORE JACOBSEN – NOTE 3: Der Kapitän konnte diesmal lange Zeit keine Dominanz ausstrahlen, nicht nur ein Pass verrutschte etwas. Er ließ sich davon aber nicht beirren und machte weiter.

DAMJAN DORDAN – NOTE 3: Durfte die durch die Gelbsperre von Maier aufgerissene Lücke schließen. Dieser Job gelang dem Junglöwen aber nur bedingt. Mal unterband er einen Konter stark, mal verspielte er einen Ball leichtfertig. Pluspunkt: seine Laufstärke.

MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 3: Wuselte auf der linken Seite anstelle von Youngster Lippmann. Gab mehrere Impulse, sicherte bei Standards als letzter Mann und insgesamt seine Seite ordentlich ab.

Wolfram nutzt Startelf-Chance, Haugen wird zum Matchwinner

KEVIN VOLLAND – NOTE 3: Aus dem Nichts erarbeitete er Sechzigs erste Chance und wurde durch den Pfostenschuss – mal wieder – zum Vorbereiter. Wichtig auch in seiner Rolle als Anführer, wenngleich ihm diesmal keinen Glanztaten gelangen.

MAXIMILIAN WOLFRAM – NOTE 2: Erster Startelfeinsatz seit Oktober 2025. Er kam, sah und staubte zum 1:0 ab. Auch danach, aber hauptsächlich durch engagierte Defensivarbeit, eine insgesamt gelungene Vorstellung.

SIGURD HAUGEN – NOTE 2: Sechzigs personifizierte Aufstiegshoffnung. Lauerte anfangs eher auf verlorenem Posten, als zu wirbeln. Er ließ sich aber nicht hängen, sondern lief und lauerte weiter – bis er traf und schon wieder zum weiß-blauen Matchwinner wurde.

JUSTIN STEINKÖTTER – NOTE 3: Konnte im Giesinger Nebel mehrfach für Entlastung sorgen.

CLEMENS LIPPMANN, PATRICK HOBSCH und FLORIAN NIEDERLECHNER kamen zu spät für eine Bewertung.