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Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hat sich laut KfW-ifo-Mittelstandsbarometer im Februar leicht zum Positiven verbessert. Der Index legte um 0,8 Zähler auf nun minus 14,1 Punkte zu. Damit liegt die Stimmung in den Unternehmen zwar weiterhin unter der Nulllinie, die für den langfristigen Durchschnitt steht. Die aktuelle Entwicklung reihe sich aber ein in die Riege der anderen positiven Stimmungs- und Frühindikatoren vom Februar, so KfW Research.
Ursächlich für den Anstieg des Geschäftsklimas im Mittelstand waren demnach vor allem verbesserte Erwartungen auf Sicht von sechs Monaten. Die Bewertung der aktuellen Lage verbesserte sich ebenfalls leicht. Am deutlichsten stieg die Stimmung im Februar im mittelständischen Bauhauptgewerbe.
Noch stärker als im Mittelstand bewegte sich im Februar das Geschäftsklima unter den Großunternehmen. Es stieg um 3,1 Zähler auf minus 16,2 Punkte, wobei hier der gesamte positive Impuls auf die Beurteilungen der aktuellen Lage entfiel. Wie im Mittelstand gab es den größten Stimmungsschub im Bauhauptgewerbe.
„Das Investitionspaket der Bundesregierung ist 2025 in Form von höheren Auftragseingängen bereits in Teilen der Industrie angekommen und wird nach und nach in die Breite der Wirtschaft ausstrahlen“, so der Chefvolkswirt der KfW, Dirk Schumacher.
Wermutstropfen in dem sich insgesamt aufhellenden Bild bleiben allerdings die Beschäftigungserwartungen der Großunternehmen, die erneut zurückgehen und ihren steilen Abwärtstrend fortsetzen. Sie rechnen offenbar mit einem weiteren Abbau von Jobs. Im Mittelstand scheinen sich die Beschäftigungserwartungen dagegen auf niedrigem Niveau stabilisiert zu haben.
