Meryl Streep: Die Frau, die einen neuen Begriff von Schönheit verkörpert – Kultur

„Vor zwanzig Jahren wurde der Film noch als chick flick bezeichnet“, sagte Meryl Streep kürzlich über den Film „Der Teufel trägt Prada“ aus dem Jahr 2006, als sie bei Stephen Colbert in seiner „Late Show“ war. Sie spielt Miranda Priestly in diesem Film, die (fiktive) Chefredakteurin der Modezeitschrift Runway, die inspiriert war von Anna Wintour, die viele Jahre die amerikanische Zeitschrift Vogue leitete. Chick flicks – diese Bezeichnung, von der Streep befand, dass sie nicht gut gealtert sei – so nannte man unter Filmleuten Filme speziell für Frauen, die zumeist sehr viel billiger waren als die Männer-Actionfilme. In wenigen Wochen kommt nun eine Fortsetzung des Prada-Films in die Kinos, und dieses Mal ist alles anders: Man schmiss für die Produktion mit Geld um sich.