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Die Mercedes-Benz Group hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach erzielte der Fahrzeughersteller von Autos und Vans im vergangenen Geschäftsjahr ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 8,2 Milliarden Euro. 2024 lag der Gewinn noch bei 13,7 Milliarden. Im Vergleich zum Vorjahr beläuft sich der Rückgang auf gut 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Ähnlich sieht es auch beim Umsatz aus. Dieser erreichte 132,2 Milliarden Euro. 2024: lag er noch bei 145,6 Milliarden Euro. Ein Rückgang um gut 9 Prozent.
Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts kam auf 5,4 Milliarden Euro (2024: 9,2 Milliarden, das sind fast minus 41 Prozent. Als Grund dafür nennt der Konzern positive Effekte aus geringeren Vorräten sowie negative Effekte aus Nettoinvestitionen in Sachanlagen und immaterieller Vermögenswerte.
Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts lag bei 32,2 Milliarden Euro. Ende 2024 war sie bei 31,4 Milliarden.
Die Ergebnisse lagen im Rahmen der Erwartungen und der Prognose, wie der Konzern weiter mitteilt. Globale Zölle, negative Wechselkurseffekte und intensiver Wettbewerb in China hätten negative Auswirkungen gehabt.
Kosteneinsparungen von mehr als 3,5 Milliarden Euro bei Mercedes-Benz Cars hätten einen Teil der negativen Entwicklungen auffangen können.
Das bereinigte EBIT bei der Transporter-Sparte des Konzerns belief sich im Gesamtjahr auf 1,75 Milliarden Euro, (2024: 2,8 Milliarden) ein Minus von gut 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Man habe zugleich umfangreiche Investitionen in die neue Van-Architektur sowie in das weltweite Produktionsnetzwerk getätigt, so der Konzern.
2025 konnten insgesamt 395.136 Vans abgesetzt werden, im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 11,5 Prozent. Allerdings konnte der Absatz von Elektrischen Vans gesteigert werden. Auf 28.488 Fahrzeuge – was einem plus von 46 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht.
Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Konzernumsatz auf Vorjahresniveau. Das Konzern-EBIT könnte voraussichtlich deutlich über dem Vorjahr liegen, insbesondere aufgrund der im Vorjahr angefallenen Restrukturierungsaufwendungen. Der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft dürfte leicht unter dem Niveau von 2025 liegen.
