Tanz und Glanz! Er gilt als das Münchner Pendant zum Wiener Opernball und hat einen festen Platz in vielen Kalendern: der glanzvolle Magnolienball, der traditionell im Festsaal des Bayerischen Hofs über die Bühne geht. Am Samstag (7. Februar) fand er bereits zum 73. Mal statt und wie immer mit dem traditionellen Einzug der Debütanten und Debütantinnen – und in diesem Jahr auch mit einem Auftritt der Schäffler. Veranstaltet wird dieser Schwarzweißball alljährlich vom „Deutsch-Amerikanischen Frauenclub München„. Auch zahlreiche Prominente waren gekommen, um diese rauschende und vor allem elegante Eventnacht zu genießen.
Promi-Versammlung auf Magnolienball: Diese Gäste waren geladen
Andrea Hellmann, die Präsidentin des „Deutsch-Amerikanischen Frauenclub München e.V.“, und Organisatorin Ulrike Grimm konnten in diesem Jahr unter anderem Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern), den bayerischen Staatsminister der Justiz, Georg Eisenreich, und OB-Kandidat Clemens Baumgärtner begrüßen. Ebenso waren der italienische Generalkonsul Sergio Maffettone, Netzwerkerin Michaela Aschberger (Frauennetzwerk „Belladonna“) und Patricia Riekel, die Vorsitzende der „Tribute to Bambi-Stiftung“, geladen.
Charlotte Knobloch schwärmt: „Jedes Jahr ein finanzieller Erfolg“
Als Stammgast lobte Charlotte Knobloch: „Ich komme fast jedes Jahr. Ein sehr wichtiger Ball, da die Ballgäste hier sehr großzügig sind und der Ball jedes Jahr wieder ein finanzieller Erfolg ist.“ Wie immer stand der gute Zweck im Mittelpunkt: Es gab einen Spendencheck in Höhe von 10.000 Euro für den gemeinnützigen Verein „Münchner für Münchner“.

© ABR-Pictures/Petra Schönberger
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Lobeshymne von Georg Eisenreich
Vor dem lang erwarteten Tanz der Debütanten und Debütantinnen zu Wiener Walzer-Klängen gab es Grußworte des bayerischen Staatsministers der Justiz, Georg Eisenreich, gefolgt von einer Rede von Dr. James Miller, dem amtierenden US-Generalkonsul in München.
Eisenreich bewies Ball-Kondition: „Ich mache immer drei bis vier Bälle mit und das ist nun der vierte Ball in dieser Saison – nach dem Schwarz-Weiß-Ball, dem Narhalla-Ball und dem Filserball. Jeder Ball hat seinen eigenen Charakter. Hierher komme ich immer gerne, denn es ist ein wunderbares Engagement des deutsch-amerikanischen Frauenclubs und immer ein schöner, entspannter und eleganter Ball.“

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Magnolienball: Herkunft und Name
Wie kam der Ball eigentlich zu seinem Namen? Die Magnolie ist das Symbol des „Deutsch-Amerikanischen Frauenclub e.V.“. Angefangen mit dem Ball hat alles im Jahr 1951: Eingeladen hatte damals der einstige Präsident des deutsch-amerikanischen Herrenclubs München Chester Wright, der aus dem US-Bundesstaat Georgia frische Magnolien hatte einfliegen lassen. Der Name des Balls war geboren…
„Ich liebe Magnolien, meine Lieblingsblumen“, freute sich Networkerin Michaela Aschberger, die den Ball in einer Frauenrunde miterlebte: „Eine Premiere.“ Organisatorin Ulrike Grimm feierte ihr zehnjähriges Jubiläum beim Ball. Was macht in ihren Augen dieses traditionsreiche Event so besonders? „Der Magnolienball ist ein sehr eleganter Ball, bei dem wir Frauen im Mittelpunkt stehen. Und genau das macht den Spirit aus.“

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OB-Kandidat Clemens Baumgärtner: Ballzeit wird zur Wahlkampfzeit
Auch die Männer waren begeistert – Ball-Fan durch und durch ist Münchens OB-Kandidat Clemens Baumgärtner. „Ich war früher bei der Narhalla und habe pro Saison 20 Bälle mitgemacht, jetzt sind es noch fünf bis sechs.“ Für ihn ist die Ballzeit mittlerweile auch Wahlkampfzeit, denn es sind nur noch vier Wochen bis zur Wahl. Er wirkte gut gelaunt und entspannt: „Die Rückmeldungen sind sehr positiv.“
