Mädchen ähnlich oft von Autismus betroffen wie Buben – Psyche

Autismus-Spektrum-Störung, das ist Bubensache, war die langjährige Meinung. Sie sind bis zu viermal häufiger betroffen von der angeborenen neurologischen Entwicklungsstörung, bei der die Wahrnehmungsverarbeitung im Gehirn verändert ist, hieß es. Doch das dürfte so nicht stimmen. Das zeigt eine umfassende schwedische Kohortenstudie, die fast drei Millionen Neugeborene zwischen 1985 und 2020 erfasst. Die Untersuchung wurde soeben im Fachjournal The British Medical Journal publiziert.