Der australische Autor Christopher Clark wird mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet. Die Jury würdigte ihn als einen „mitreißenden Erzähler von Geschichte“.
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Der australische Historiker und Autor Christopher Clark erhält in diesem Jahr den Ludwig-Börne-Preis. Clark sei ein „mitreißender Erzähler von Geschichte, der uns unbefangen
erklärt, wie wir wurden, was wir sind. Und was aus uns werden kann“, teilte der Vorstand der Ludwig-Börne-Stiftung zu seiner Entscheidung mit. Der Preis wird am 10. Mai in der Frankfurter Paulskirche überreicht.
Clark ist unter
anderem für sein Werk Die Schlafwandler bekannt, in dem er darlegte,
wie die europäischen Großmächte in den Ersten Weltkrieg zogen. Der in England lebende Historiker ist zudem aus mehreren ZDF-Serien – unter anderem Welten-Saga – bekannt.
Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. Der Preis, der an den Schriftsteller und Essayisten Ludwig Börne
(1786-1837) erinnert, ehrt seit 1993 deutschsprachige Autoren und
Autorinnen im Bereich des Essays, der Kritik und der Reportage. Frühere Preisträger waren unter anderem Dan Diner, Daniel Kehlmann, Rudolf Augstein und Marcel Reich-Ranicki.
Artikel von Christopher Cark sind auch in DIE ZEIT erschienen.
