Die Astronauten studieren die Mondoberfläche
Ziel ist unter anderem das 3,8 Milliarden Jahre alte Mare Orientale, ein fast 965 Kilometer breiter Krater, der sich über die Vorder- und Rückseite des Mondes erstreckt. Ferner der Einschlagkrater Hertzsprung, der fast 640 Kilometer breit ist und auf der Mondrückseite liegt. Die Astronauten sollten zudem nach Lichtblitzen schauen, die bei Einschlägen auf der Oberfläche entstehen.
Etwa 60 Prozent der Mondrückseite seien wegen der Lichtverhältnisse während der Apollo-Missionen noch nie von Menschenaugen gesehen worden, sagte Wiseman vor dem Start. Je weiter sich die Kapsel der Mondrückseite nähert, desto dunkler wird es allerdings auch dieses Mal. So werden nur 20 Prozent der Mondrückseite von der Sonne beleuchtet sein. Bei Neumond ist die Rückseite komplett beleuchtet.
Zeitweise mussten die Astronauten übrigens das erdzugewandte Fenster der Orion-Kapsel mit einem T-Shirt abdecken, weil die Helligkeit der Erde die Beobachtungen störte.
Die Beobachtungen dauern an, gegen 0.44 Uhr deutscher Zeit wird der Funkverkehr für etwa 40 Minuten unterbrochen, weil sich die Kapsel dann im Mondschatten befindet – komplett auf der Rückseite des Mondes.
